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Handball-EM: Polnische Pressestimmen zum Sieg gegen Deutschland

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Handball-EM  

"Die Polen haben den Krieg gewonnen"

20.01.2010, 10:43 Uhr | dpa, t-online.de

Der Pole Mariusz Jurkiewicz (vorne) setzt sich gegen Oliver Roggisch durch. (Foto: dpa)Der Pole Mariusz Jurkiewicz (vorne) setzt sich gegen Oliver Roggisch durch. (Foto: dpa) Von euphorisch bis martialisch: Die polnische Presse feierte den 27:25 - Auftaktsieg der Polen gegen die deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-Europameisterschaft in Österreich überschwänglich. "Przeglad Sportowy" schrieb: "Deutschland zerschlagen, nun ist Schweden an der Reihe. Die Jungs von Bogdan Wenta haben den Deutschen nicht die geringste Chance gegeben."

Etwas im Ton vergriff sich dagegen die Zeitung "Polska": "Die Polen haben den Krieg gegen Deutschland gewonnen."

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"Deutsche windelweich geschlagen"

Ins gleiche Horn stieß der "Super Express": "Unsere Spieler haben die Deutschen verdroschen." Auch die Gazette "Fakt" wählte eine drastische Wortwahl: "Deutsche windelweich geschlagen. Historischer Sieg polnischer Handballspieler". Andere Zeitungen beschränkten sich auf sportliche Schlagzeilen. "Große Kraft plus Charakter - Den Nervenkrieg in der Endphase des Spiels erlebten die Polen auf eigenen Wunsch. Sie waren viel besser", schrieb die "Rzeczpospolita", während die "Gazeta Wyborcza" titelte: "Deutschland endlich besiegt. Die Polen haben einen Felsen versetzt, heute steht Schweden im Weg."

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Nicht die erste Geschmacklosigkeit

Bereits bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz . Sie griffen auch damals zu geschmacklosen Stilmitteln. Die Zeitung "Super Express" hatte eine damals Fotomontage abgedruckt, auf der der polnische National-Coach Leo Beenhakker die abgetrennten Köpfe von DFB-Kapitän Michael Ballack und Bundestrainer Joachim Löw in den Händen hielt. Die Überschrift lautete: "Leo, bring uns ihre Köpfe". Daraufhin entschuldigte sich Beenhakker "im Namen des gesamten Teams" öffentlich.

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