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DHB-Team kämpft sich in die Hauptrunde

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Handball-EM  

DHB-Team kämpft sich in die Hauptrunde

22.01.2010, 19:31 Uhr | sid

Jubel bei Michael Kraus (li.), Christoph Theuerkauf und Holger Glandorf (re.). (Foto: dpa)Jubel bei Michael Kraus (li.), Christoph Theuerkauf und Holger Glandorf (re.). (Foto: dpa) Die deutschen Handballer haben mit Nervenstärke das drohende Aus bei der Handball-EM in Österreich vermieden und sind in die Hauptrunde eingezogen. Durch die bislang beste Turnierleistung gewann der WM-Fünfte in Innsbruck das Spiel um Alles oder Nichts gegen Schweden mit 30:29 (21:18).

In der zweiten Runde sind ab Sonntag an gleicher Stelle Spanien, Frankreich sowie Ungarn oder Tschechien die nächsten Gegner. "Das geht schon sehr an die Nerven", sagte Bundestrainer Heiner Brand. "Dass die Mannschaft in die Hauptrunde eingezogen ist und dort jetzt Erfahrung sammeln kann, ist sehr schön. Mit dem Selbstvertrauen können wir den einen oder anderen Großen noch ärgern, und das ist noch schöner. Jetzt haben wir nur noch zu gewinnen."

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Heinevetter mit starker Leistung

Vor 8200 Zuschauern in der erneut ausverkauften Olympiahalle zeigte die deutsche Mannschaft in Heimspiel-Atmosphäre eine enorme Steigerung zu den Spielen gegen Polen (25:27) und Slowenien (34:34) und kämpfte sich so aus der Krise. Beste deutsche Werfer waren Holger Glandorf (8) und Torsten Jansen (7/3). Im Tor bot der Berliner Silvio Heinevetter eine starke Leistung. "Von uns fällt eine große Anspannung ab, wir sind einfach nur glücklich", sagte Heinevetter. "Das wäre ein Riesen-Debakel gewesen, aber die Mannschaft hat ein Riesen-Kämpferherz bewiesen und verdient gewonnen." Abwehrchef Oliver Roggisch sah in der 52. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte, war am Ende aber dennoch happy. "Wir haben heute endlich mal zwei gute Halbzeiten gespielt", sagte er. "Wir haben zwar nur einen Punkt, aber wir werden jetzt wieder versuchen, jedes Spiel zu gewinnen."

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DHB-Team von Beginn an hellwach


"Jetzt sind wir richtig drin im Turnier", behauptete Torhüter Johannes Bitter angesichts des leidenschaftlich erkämpften 34:34 gegen Slowenien zwei Tage zuvor. Dies demonstrierte der EM-Vierte gegen Schweden von der ersten Minute an. Mit bislang bei diesem Turnier ungewohnter Treffsicherheit bestimmte die deutsche Mannschaft vom Anpfiff weg das Geschehen. Dem schnellen 3:1 (5.) folgten zwar noch einmal der 5:5-Ausgleich (8.) und ein 8:9-Rückstand (13.). Doch unbeirrt und hochkonzentriert zog der WM-Fünfte mit dem wiedererstarkten Kapitän Michael Kraus an der Spitze sein Spiel auf.

Mit heißem Herz und kühlem Kopf

Die Kombinationen im Angriff wurden flüssig vorgetragen, nur wenige Würfe verfehlten das schwedische Tor und die in den beiden Partien zuvor prägenden Fehler en Masse blieben aus. "Wir müssen versuchen, zum heißen Herzen auch einen kühlen Kopf zu haben", hatte Spielmacher Michael Haaß gefordert. Dies setzte er mit seinen Teamkollegen auch um. Drei Treffer hintereinander sorgten für eine 11:9-Führung (15.), die der starke Linksaußen Torsten Jansen mit seinem Treffer zum 15:12 (22.) auf drei Tore ausbaute.

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Andersson macht den Deutschen das Leben schwer

"Wir müssen diszipliniert spielen", hatte Holger Glandorf als Plan ausgegeben. Dies beherzigte die deutsche Mannschaft, die dank einer Trefferquote von 70 Prozent mit einer 21:18-Führung in die Pause ging. Dennoch war auch der Vorteil von 23:19 (33.) nicht groß genug, um die Skandinavier abzuschütteln. Schwedens Schlussmann Mattias Andersson vom Bundesligisten TV Großwallstadt steigerte sich und fischte zahlreiche Würfe der deutschen Spieler weg. Beim 23:22 (40.) war der Vorsprung bis auf ein Tor zusammengeschmolzen.

Glandorf und Jansen machen den Deckel drauf

"Das wird eng bis zum Schluss bleiben", prophezeite Rückraum-Ass Glandorf. Wie beim letzten Aufeinandertreffen beim Supercup im vergangenen Oktober, als sich beide Kontrahenten 30:30 trennten, konnte sich keine der beiden Mannschaft einen vorentscheidenden Vorteil verschaffen. Erst in der Schlussphase sorgten Glandorf und Jansen beim 29:27 (56.) wieder für eine Zwei-Tore-Führung, die die deutsche Mannschaft den Sieg bescherte.

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