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Handball-EM: Nationaltorhüter Johannes Bitter kritisiert Teamkollegen

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Handball-EM  

Nationaltorhüter Johannes Bitter kritisiert Teamkollegen

29.01.2010, 11:13 Uhr | dpa

Nationaltorhüter Johannes Bitter. (Foto: imago)Nationaltorhüter Johannes Bitter. (Foto: imago) Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Handball-EM in Österreich hat Nationaltorhüter Johannes Bitter seine Teamkollegen kritisiert. "Ich hatte bei dieser EM nicht das Gefühl, dass jeder alles gibt, wirklich alles versucht, um weiterzukommen. Das ärgert mich", sagte Bitter der "Hamburger Morgenpost".

Er habe den Eindruck gehabt, einige Spieler seien nach Niederlagen viel zu schnell zur Tagesordnung übergegangen, so der Keeper des Bundesliga-Spitzenreiters HSV Hamburg. "Jeder Einzelne sollte sich nach dem Turnier mal ernsthaft fragen, ob er wirklich so fokussiert und mit vollem Willen an die Sache rangegangen ist, wie es sein muss."

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Schlechtestes DHB Resultat seit EM-Einführung

Deutschland war zum EM-Abschluss nicht über ein 26:26 gegen Tschechien hinausgekommen. Am Ende blieb dem Team von Bundestrainer Heiner Brand nur der zehnte Rang und somit das schlechteste Resultat seit der EM-Einführung 1994.

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Bange Blicke auf Richtung WM 2011

Unterdessen blicken die deutschen Handballer mit gemischten Gefühlen Richtung Weltmeisterschaft 2011 in Schweden. Schon die Auslosung für die WM-Qualifikation am Sonntag in Wien ist für den enttäuschenden EM-Zehnten eine Herausforderung. "Egal was kommt, ich werde sagen, es ist ein Hammer-Los", sagte Bundestrainer Heiner Brand mit dem ihm eigenen Humor.

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Kraus: "Wir greifen nächstes Jahr wieder an"

Neben Gastgeber Schweden und Titelverteidiger Frankreich haben sich die anderen drei EM-Halbfinalisten Island, Polen und Kroatien bereits direkt für die WM vom 13. bis 30. Januar 2011 qualifiziert. "Wir greifen nächstes Jahr wieder an", versprach Kapitän Michael Kraus. Doch die deutsche Mannschaft muss zunächst einmal die Playoffs am 12./13. und 19./20. Juni meistern. Und nach den Erfahrungen bei der EM ist selbst dem zuversichtlichen Bundestrainer etwas bange. "Ein bisschen Sorge hat man immer. Selbst da werden wir viel arbeiten müssen, egal wer der Gegner ist", bekannte Brand. Zuletzt hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes unter seinem Vorgänger Arno Ehret die WM 1997 verpasst.

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Wenig Zeit für intensive Vorbereitung

Zum Abstellen der teils eklatanten Mängel im Spiel seiner Mannschaft bleibt dem Bundestrainer wieder einmal nur wenig Zeit. Der prall gefüllte Terminkalender lässt keinen Platz für intensives gemeinsames Training der Nationalspieler. Allein das Vier-Nationen-Turnier um den Bring Cup vom 15. bis 17. April in Norwegen, wo neben dem Gastgeber noch Schweden und der entthronte Europameister Dänemark die Kontrahenten sind, steht vor der WM-Qualifikation auf dem Plan. "Das ist ja schon bekannt, dass man als Nationaltrainer mit wenig Zeit auskommen muss", meinte Brand.

Keine personelle Konsequenzen

Die Ereignisse und Ergebnisse in Österreich will Brand nun in Ruhe analysieren und dann weitere Schritte planen. Personelle Konsequenzen schloss Brand jedoch aus. "Ich werde mit dieser Mannschaft weiterarbeiten", kündigte er an und verwies darauf, dass er das Team mit der Perspektive Olympia 2012 in London zusammengestellt hat und aufbaut.


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