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Handball-EM: Frankreich und Kroatien im Finale

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Handball-EM - Halbfinale  

Finale gegen Kroatien: Frankreichs Triple-Traum

30.01.2010, 18:15 Uhr | sid, dpa

Frankreichs schwer zu stoppender Star Nikola Karabatic freut sich über den Einzug ins Finale der EM. (Foto: dpa)Frankreichs schwer zu stoppender Star Nikola Karabatic freut sich über den Einzug ins Finale der EM. (Foto: dpa) Frankreichs Handballer leben weiter ihren Traum vom historischen Gold-Triple. Der Olympiasieger und Weltmeister spielt im Endspiel der Handball-EM in Österreich gegen Kroatien um den dritten Titel hintereinander. In der Neuauflage des Olympia-Finales von 2008 hatten sich die Franzosen im ersten Halbfinale in Wien vor 11.000 Zuschauern mit 36:28 (16:14) gegen Island durchgesetzt. Anschließend gewann der WM-Zweite Kroatien mit 24:21 (9:10) gegen den WM-Dritten Polen und machte so die Neuauflage des WM-Finales vom Vorjahr perfekt.

"Das ist nicht das erste Finale gegen Frankreich. Bisher haben wir immer verloren. Es wird Zeit, dass sich das mal dreht", meinte der beim HSV Hamburg spielende Kroate Blazenko Lackovic. "Die Chancen stehen 50:50."

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Ziel erreicht

"Jetzt sind wir im Finale. Das ist schön, denn das war unser Ziel", sagte Frankreichs Rückraumspieler Franck Junillon vom Bundesligisten MT Melsungen. "Das war ein sehr gutes Spiel von uns", lobte Frankreichs Trainer Claude Onesta seine Mannschaft und verriet das Erfolgsgeheimnis: "Unsere Stärke ist, dass wir sehr viel Potenzial haben und das im Verlaufe eines Turniers abrufen und uns steigern können, während andere Teams müder werden."

Kroatien kämpft die Polen nieder

Während Frankreich eine über weite Strecken souveräne Vorstellung bot, hatte Kroatien gegen Polen weitaus mehr Mühe. In der spannenden Begegnung setzte sich der Olympiasieger von Athen 2004 erst zwischen der 47. (17:16) und 55. Minute (22:18) entscheidend ab. Der deutsche Vorrundengegner Polen verpasste damit sein zweites großes Finale nach der Silbermedaille bei der WM 2007.

Bundesliga-Legionär Jurecki trifft am besten

Erfolgreichste Torschützen der Kroaten waren der sichere Siebenmeter-Werfer Ivan Cupic (6/5) sowie Spielmacher Ivano Balic (fünf) und Domagoj Duvnjak vom HSV Hamburg (fünf). Treffsicherster Werfer bei Polen war Michal Jurecki (sieben) vom Bundesligisten TuS N-Lübbecke.

Karabatic ragt einmal mehr heraus

Zuvor waren die Isländer im ersten Durchgang Frankreich ein ebenbürtiger Gegner, gaben die Partie aber zwischen der 27. (13:12) und der 39. Minute (17:24) aus der Hand und mussten letztlich ihre erste Turnierniederlage hinnehmen. Überragender Werfer der Franzosen war der frühere Kieler Rückraumstar Nikola Karabatic (Montpellier HB) mit neun Treffern. Für Island traf Bundesligaspieler Aron Palmarsson (THW Kiel/sechs Tore) am häufigsten.

Island nicht unterschätzt

"Das war sicherlich unser bestes Spiel bei diesem Turnier. Island hat zwar so stark begonnen, wie wir es erwartet hatten, aber wir haben sicher in der Abwehr gestanden und in den entscheidenden Momenten die wichtigen Tore gemacht", sagte Karabatic.

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Titelverteidiger Dänemark wird versöhnlicher Fünfter

Island trifft im Spiel um Platz drei auf Polen. "Jetzt wollen wir die Bronzemedaille gewinnen, aber dazu benötigen wir eine wirklich gute Leistung", sagte Snorri Steinn Gudjonsson von den Rhein-Neckar Löwen. "Wir dürfen nicht vergessen, es geht um eine Medaille. Dann sind wir das drittbeste Team des Turniers, und das ist besser als viele andere Mannschaften", motivierte Islands Kreisläufer Robert Gunnersson vom VfL Gummersbach sich und seine Mitspieler.

Derweil hat sich der vorzeitig gescheiterte Titelverteidiger Dänemark mit einem Sieg von der EM verabschiedet. Die Skandinavier gewannen das Spiel um Platz fünf gegen den Olympia-Dritten Spanien mit 34:27 (18:13).

DHB-Team so schlecht wie noch bei keiner EM

Das deutsche Team war in der Hauptrunde gescheitert und hatte nur den zehnten Platz belegt - schlechtestes Resultat seit Einführung der EM im Jahr 1994. Zum Abschluss eines enttäuschenden Turniers war die Auswahl von Bundestrainer Heiner Brand nicht über ein 26:26 gegen Tschechien hinausgekommen.

Erste Hürde Auslosung

Mit gemischten Gefühlen blicken die Besten des DHB Richtung Weltmeisterschaft 2011 in Schweden. Schon die Auslosung für die WM-Qualifikation in Wien ist eine Herausforderung. "Egal was kommt, ich werde sagen, es ist ein Hammer-Los", sagte Bundestrainer Heiner Brand mit dem ihm eigenen Humor.

Kraus: "Wir greifen nächstes Jahr wieder an"

Neben Gastgeber Schweden und Titelverteidiger Frankreich haben sich die anderen drei EM-Halbfinalisten Island, Polen und Kroatien bereits direkt für die WM vom 13. bis 30. Januar 2011 qualifiziert. "Wir greifen nächstes Jahr wieder an", versprach Kapitän Michael Kraus. Doch die deutsche Mannschaft muss zunächst einmal die Playoffs am 12./13. und 19./20. Juni meistern. Und nach den Erfahrungen bei der EM ist selbst dem zuversichtlichen Bundestrainer etwas bange. "Ein bisschen Sorge hat man immer. Selbst da werden wir viel arbeiten müssen, egal wer der Gegner ist", bekannte Brand. Zuletzt hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes unter seinem Vorgänger Arno Ehret die WM 1997 verpasst.

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