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Handball: Schwenker weist Vorwürfe zurück - EHF wartet ab

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Handball - Bundesliga  

Schwenker klagt Staatsanwaltschaft an

26.03.2010, 17:51 Uhr | sid, dpa

Uwe Schwenker befindet sich im Visier der Staatsanwaltschaft. (Foto: imago)Uwe Schwenker befindet sich im Visier der Staatsanwaltschaft. (Foto: imago) Der frühere Manager des Bundesligisten THW Kiel, Uwe Schwenker, hat nach der Anklageerhebung gegen ihn und Noka Serdarusic alle Vorwürfe zurückgewiesen. Die Ausführungen der Staatsanwaltschaft enthielten "nichts Neues, keine Substanz, vage Vermutungen ohne Beweise", hieß es in einer Presseerklärung seines Anwaltes Harald Riettiens. Ihrer gesetzlichen Pflicht, nicht nur belastende, sondern auch entlastende Umstände zu ermitteln, sei die Staatsanwaltschaft nicht nachgekommen: "Wenn sich der Anfangsverdacht nicht bestätigt, so hätte das Verfahren eingestellt werden müssen."

Schwenker und Ex-Trainer Zvonimir Serdarusic wird hauptsächlich zur Last gelegt, im Zusammenhang mit dem Champions-League-Finalrückspiel 2007 die damaligen Referees bestochen zu haben.

Handball Unklarheiten in Betrugsaffäre

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Staatsanwaltschaft reagiert gelassen

Es sei offensichtlich, dass die ermittelnde Behörde das Verfahren nur deshalb nicht eingestellt habe, "weil sie für eine solche Entscheidung die öffentliche Verantwortung nicht übernehmen wollte", hieß es in der Mitteilung weiter. Statt sich des Vorwurfs eines "Kieler Klüngels" auszusetzen, habe sie lieber dem Gericht die Verantwortung zugeschoben. Der Kieler Oberstaatsanwalt Manfred Schulze-Ziffer reagierte gelassen auf die Vorwürfe: "Wenn die Verteidigung das zum Anlass nimmt, uns zu attackieren, ist das ihre Sache. Wir werden uns dazu nicht äußern."

Handball Schwenker will aussagen
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Fünfstelliger Betrag für polnische Schiedsrichter?

Riettines kündigt an, dass sich die Verteidigung im Zwischenverfahren gegenüber dem Landgericht Kiel auch zu weiteren Rechtsfragen umfassend äußern werde. Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft weitere Details bekannt gegeben. Demnach sollen Schwenker und Serdarusic den polnischen Schiedsrichtern im Zuge des Champions-League-Finalrückspiels des THW gegen die SG Flensburg-Handewitt im April 2007 einen höheren fünfstelligen Geldbetrag durch einen kroatischen Mittelsmann übergeben haben. Darin sieht die Staatsanwaltschaft "einen gemeinschaftlichen Betrug der Angeklagten zum Nachteil des europäischen Handball-Verbandes EHF und der SG Flensburg-Handewitt sowie eine Untreue des Angeschuldigten Schwenker zum Nachteil des THW sowie eine Beihilfe dazu durch den Angeschuldigten Serdarusic".

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