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Handball: HSV Hamburg setzt sich gegen Rhein-Neckar Löwen durch

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Handball-Bundesliga  

HSV Hamburg ist nicht zu bremsen

26.03.2010, 17:51 Uhr | dpa

Obenauf: Pascal Hens (links) setzte sich mit Hamburg im Spitzenspiel durch. (Foto: imago)Obenauf: Pascal Hens (links) setzte sich mit Hamburg im Spitzenspiel durch. (Foto: imago) Der HSV Hamburg ist nicht zu bremsen und hält im Kampf um die deutsche Handball-Meisterschaft Titelverteidiger THW Kiel vorerst weiter in Schach. Der Tabellenführer feierte im Spitzenspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen einen deutlichen 37:26 (18:16)-Sieg und hat nach dem 18. Saisonerfolg nach wie vor einen Punkt Vorsprung auf Kiel.

Der zuletzt schwächelnde THW gewann am 20. Spieltag gegen TSV Dormagen 32:20 (16:10).

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Lemgo auch ohne Kraus erfolgreich

Unterdessen sorgt Nationalmannschaftskapitän Michael Kraus für Unruhe bei seinem Klub TBV Lemgo. Aus disziplinarischen Gründen strich Trainer Volker Mudrow den Rückraumspieler aus dem Kader für das Duell bei der abstiegsbedrohten HSG Düsseldorf. Doch auch ohne den 26-Jährigen gewannen die Ostwestfalen mit 30:26 (14:12). "Auch wenn wir uns sportlich schwächen, mussten wir reagieren. Aber die genauen Gründe wollen wir nicht kommunizieren", sagte TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe.

Flensburg bleibt Dritter

Tabellendritter bleibt die SG Flensburg-Handewitt, die sich bei den Füchsen Berlin mit 26:25 (12:11) behauptete. Der VfL Gummersbach verlor 26:27 (14:12) bei TuS N-Lübbecke.

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HSV zieht nach der Pause davon

Im Gedenken an den am 23. Januar an Hautkrebs gestorbenen Nationalspieler Oleg Velyky begann die Partie in Hamburg mit einer Schweigeminute. Der gebürtige Ukrainer gehörte seit 2008 zum HSV-Team. Zuvor hatte er drei Jahre für die Rhein-Neckar Löwen gespielt. Die Hamburger, die auf Nationalspieler Torsten Jansen (Muskelfaserriss) verzichten mussten, lieferten sich mit den Löwen lange ein Duell auf Augenhöhe. Doch in Hälfte zwei sorgte der HSV angeführt von Schlussmann Per Sandström und dem elfmaligen Torschützen Hans Lindberg mit dem Sprung vom 23:22 (41.) auf 29:23 (47.) für die Vorentscheidung. Bester Werfer war Hans Lindberg mit elf Toren.

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