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Handball-Bundesligisten trumpfen international auf

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Handball-Bundesligisten trumpfen international auf

29.03.2010, 14:05 Uhr | dpa, dpa

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Siegerfaust: Karol Bielecki von den Rhein-Neckar Löwen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Ob gegen Spanien, Slowenien, Polen oder Dänemark: Die Handball-Bundesliga scheint derzeit die stärkste Liga der Welt zu sein. In den Achtelfinal-Hinspielen der Champions League mussten sich am Wochenende renommierte europäische Klubs der deutschen Konkurrenz geschlagen geben.

So stehen Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg nach einem 30:24 (17:15) beim polnischen Vertreter KS Vive Kielce und die Rhein-Neckar Löwen nach einem überraschenden 30:29 (14:14) bei Pevafersa Valladolid in Spanien schon mit einem Bein im Viertelfinale der Königsklasse. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel vergab am Sonntag beim 33:31 (16:13)-Auswärtserfolg beim FC Kopenhagen zwar eine zwischenzeitliche Acht-Tore-Führung, hat aber am Ostersonntag im Rückspiel in der ausverkauften heimischen Arena alle Karten für das Weiterkommen in der Hand.


Lemgo weist Saragossa in die Schranken

Im EHF-Pokal setzte sich der TBV Lemgo im Viertelfinal-Hinspiel gegen BM Aragon Saragossa deutlich mit 30:23 (15:13) durch. Auch Frisch Auf Göppingen verschaffte sich mit dem 33:29 (16:13) gegen Kadetten Schaffhausen (Schweiz) eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. Die SG Flensburg-Handewitt gewann gegen den slowenischen Serienmeister RK Celje ebenfalls mit 33:29 (15:12). Im Pokalsieger-Wettbewerb setzte sich der VfL Gummersbach beim dänischen Team Holstebro mit 32:27 (13:15) durch.

Minden muss um den Klassenverbleib bangen

In der Bundesliga muss der Tabellenletzte GWD Minden nach dem 26:34 (15:17) gegen den TV Großwallstadt ebenso um den Klassenverbleib bangen wie der Vorletzte HSG Düsseldorf. Die Rheinländer verloren beim TSV Hannover-Burgdorf 26:28 (13:14). Heimsiege feierten die Füchse Berlin (28:26 gegen HSG Wetzlar) und der SC Magdeburg (34:29 gegen TuS N-Lübbecke).

Gislason: "Ich bin zufrieden, dass wir gewonnen haben"

THW-Coach Alfred Gislason zog trotz des "lässigen Auftritts" seiner Mannschaft in der Schlussviertelstunde ein positives Fazit. "Ich bin zufrieden, dass wir gewonnen haben", sagte der Isländer, der um den früheren Nationalspieler Christian Zeitz bangt. Der Linkshänder knickte um. Eine Untersuchung am Montag soll zeigen, ob es was Ernstes ist. THW-Kapitän Marcus Ahlm glaubt fest an das Weiterkommen: «Mit unserem Publikum im Rücken werden wir es schaffen.»

Schwalb warnt vor Hochmut

HSV-Trainer Martin Schwalb warnte trotz des Sieges vor zu großer Euphorie: "Uns ist bewusst, dass wir erst die erste Halbzeit des Achtelfinales geschafft haben. Auf das Spiel in der kommenden Woche kommt es ebenso an." Ein starker Auftritt gelang den Rhein-Neckar Löwen. In der Schlussphase gelang es den Löwen allerdings nicht, für ein noch klareres Polster zu sorgen. "Noch haben wir nichts gewonnen, ich erwarte im Rückspiel einen heißen Tanz", sagte Manager Thorsten Storm.


Mudrow: "Eine gute Basis"

Der überragende Martin Galia war mit einer Erfolgsquote von 48 Prozent gehaltenen Bällen Lemgos Matchwinner. Zwar schafften die Spanier im Spielverlauf beim 18:18 einmal den Gleichstand, doch dann zogen die Gastgeber noch einmal das Tempo an. "Sieben Tore Vorsprung sind eine gute Basis, aber wir haben jetzt erst Halbzeit", mahnte TBV-Coach Volker Mudrow. "Wir müssen in Aragon noch konsequenter spielen, dann haben wir gute Chancen."

Kaiser: "Wir fahren nun sicherlich nicht als Favorit nach Celje"

Als Außenseiter im Rückspiel sieht sich Flensburg, weil es wegen zahlreicher vergebener Chancen nur ein Vier-Tore-Vorsprung wurde. Die vom früheren Kieler Meistermacher Noka Serdarusic betreuten Gäste ließen sich auch durch hohe Rückstände nicht aus der Ruhe bringen. "Ich habe die jugendliche Unbekümmertheit, die Dynamik vermisst", sagte SG-Geschäftsführer Holger Kaiser. "Wir fahren nun sicherlich nicht als Favorit nach Celje."

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