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Deutschlands Handball-Frauen schaffen EM-Qualifikation

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Handballerinnen für EM 2010 qualifiziert

06.04.2010, 13:24 Uhr | dpa, dpa

Deutschlands Handball-Frauen schaffen EM-Qualifikation. Anne Müller (m.) setzt sich gegen Weißrusslands Deckung durch. (Foto: dpa)

Anne Müller (m.) setzt sich gegen Weißrusslands Deckung durch. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die deutschen Handball-Frauen haben vorzeitig das Ticket für die Europameisterschaft vom 7. bis 19. Dezember in Dänemark und Norwegen gelöst. Das Team von Bundestrainer Rainer Osmann gewann mit dem 35:24 (15:11) gegen Weißrussland auch sein viertes Qualifikationsspiel und kann in den abschließenden zwei Gruppenspielen nicht mehr von Tabellenplatz eins oder zwei verdrängt werden.

Beste Werferin für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) war vor 2076 Zuschauern in Dessau Sabrina Neukamp mit sieben Toren. Für Weißrussland war Lilia Artjukowitsch (8/2) am treffsichersten.

Vorzeitige Qualifikation

Damit qualifizierten sich die Deutschen, die als einziges Team der Gruppe 4 noch ungeschlagen sind, zum neunten Mal nacheinander seit 1994 für die kontinentalen Titelkämpfe. "Toll, dass wir das schon jetzt gelöst haben und auch noch vor heimischem Publikum. Nun hoffen wir auf eine gute Auslosung", sagte Kapitänin Nina Wörz. Somit kann die DHB-Auswahl die Rückspiele in der letzten Maiwoche gegen Slowenien und Italien entspannt erwarten. Auch Kroatien, Spanien, Ungarn, Russland und Montenegro haben ihre EM-Teilnahme gesichert.

Guter Start der Deutschen

Die deutsche Mannschaft musste auf Anna Loerper verzichten. Die Leverkusenerin hatte sich im Hinspiel einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Auf eine Nachnominierung verzichtete Osmann. Das DHB-Team, in dem die Erfurterin Nadine Härdter ihr 150. Länderspiel machte, legte mit dem 4:1 (6.) einen vielversprechenden Start hin. Das Tempo in der Partie war zwar hoch, aber ebenso die Fehlerquote der Gastgeberinnen. In der Offensive fehlten die durchdachten Aktionen, zu oft wurden aus ungünstigen Positionen die Abschlüsse gesucht. Diese gingen in der Folge ein ums andere Mal daneben.

Torhüterin Krause überragend

Auf eine war aber Verlass: Torfrau Jana Krause erwischte einen herausragenden Tag, sie war mit 13 Paraden allein im ersten Durchgang die auffälligste deutsche Akteurin. Mitte der ersten Halbzeit reagierte Osmann auf die Angriffsschwäche und brachte Laura Steinbach im linken Rückraum. Mit vier wuchtigen und zugleich präzisen Würfen brachte die Leverkusenerin ihr Team wieder deutlicher in Vorhand (11:7/24.).

Am Ende deutlich vorne

Nach der Pause machten die Deutschen da weiter, wo sie in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Mit einer beweglichen und konsequenten Abwehr sowie einer starken Jana Krause. Sie wurde in der 50. Minute nach insgesamt 20 Paraden für Sabine Englert (FC Midtjyttland/Dänemark) ausgewechselt. Auch im Angriff agierten die Gastgeberinnen nun wesentlich schlagkräftiger und beim 28:18 (49.) war der verdiente Sieg gegen die überforderten Weißrussinnen unter Dach und Fach.

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