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Handball: Gummersbach im Pokalsiegerfinale, Flensburg scheitert

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Gummersbach im Pokalsiegerfinale, Flensburg scheitert

03.05.2010, 11:56 Uhr | dpa, dpa

Handball: Gummersbach im Pokalsiegerfinale, Flensburg scheitert. "Überragend": Gummersbachs Torhüter Stojanovic. (Foto: imago)

"Überragend": Gummersbachs Torhüter Stojanovic. (Foto: imago)

Die Handballer des VfL Gummersbach haben das Finale im Europapokal der Pokalsieger erreicht. Die Mannschaft von Trainer Sead Hasanefendic setzte sich im Halbfinal-Rückspiel beim spanischen Klub Navarra San Antonio mit 31:28 (16:12) durch und kann ein Jahr nach dem Gewinn des EHF-Pokals auf einen weiteren Titel hoffen. Der Bundesligist hatte bereits das Hinspiel mit 30:26 für sich entschieden.

Dagegen verpasste die SG Flensburg-Handewitt das Endspiel des EHF-Pokals durch eine 21:24 (12:12)-Niederlage bei den Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz. Das Hinspiel in der Flensburger Campushalle hatte die SG noch mit 31:30 für sich entschieden. Der Finalgegner wird am Sonntag zwischen Steaua Bukarest und BM Granollers aus Spanien ermittelt. Bukarest hatte das Hinspiel vor einer Woche mit 32:28 gewonnen.


Torhüter Stojanovic hält überragend

Gummersbach dominierte auch das Rückspiel in Pamplona und ließ die Spanier vor 2000 Zuschauern durch eine konzentrierte Leistung nie zur Entfaltung kommen. "Das war eine Super-Leistung der gesamten Mannschaft. Grundlage für den Sieg war unsere gute Abwehr", sagte Hasanefendic. Der Trainer lobte insbesondere Keeper Goran Stojanovic, der 23 Würfe - darunter vier Siebenmeter - abwehren konnte. "Das war überragend", sagte Hasanefendic. Mit dem Vier-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel konnte Gummersbach befreit aufspielen, ging sofort in Führung und ließ die Spanier nicht mehr herankommen. Geoffroy Krantz mit sieben Treffern und der sechsmalige Torschütze Adrian Pfahl waren die besten VfL-Werfer.


Schaffhausen kommt noch mal zurück

Weniger Erfolg hatte Flensburg in Schaffhausen: In der mit 1500 Zuschauern ausverkauften Schweizersbildhalle entwickelte sich von Beginn an ein umkämpftes ges Spiel. Die Führung wechselte mehrfach, keine Mannschaft konnte sich in der ersten Hälfte absetzen. Flensburg kam mit mehr Druck und Willen aus der Pause. Das Team von Trainer Per Carlén erarbeitete sich durch vier Treffer in Serie und durch einen starken Torhüter Dan Beutler eine komfortable Führung (18:13/41. Minute). Der designierte Schweizer Meister, der im Viertelfinale noch den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ausgeschaltet hatte, kam jedoch zurück, Flensburg dagegen brach völlig ein. Vier Minuten vor dem Ende gingen die Kadetten in Führung (22:21), brachten den Vorsprung über die Zeit und zogen erstmals ins Finale ein.

Lemgo hat noch die Chance aufs Finale

Im Endspiel trifft Schaffhausen auf den Sieger zwischen dem Bundesligisten TBV Lemgo und Naturhouse La Rioja. Die Spanier gewannen das Hinspiel in Pamplona mit 30:25. Das Rückspiel in der Lemgoer Lipperlandhalle ist für Sonntag (17 Uhr) angesetzt.

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