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Handball-Bundesliga: Magdeburg gelingt die Überraschung

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Magdeburg gelingt die Überraschung

15.09.2010, 21:52 Uhr | dpa, dpa

Handball-Bundesliga: Magdeburg gelingt die Überraschung. Bester Werfer auf Seiten der Magdeburger: Robert Weber (Foto: imago)

Bester Werfer auf Seiten der Magdeburger: Robert Weber (Foto: imago)

Für einen Paukenschlag des 5. Spieltages sorgte der SC Magdeburg. Die Mannschaft des neuen Trainers Frank Carstens verpasste dem Champions-League-Vertreter und Titelaspiranten Rhein-Neckar Löwen mit 33:29 die erste Saisonniederlage. Obwohl die Gäste in Torhüter Henning Fritz, Olafur Stefansson, Oliver Roggisch, Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki gleich fünf ehemalige SCM-Akteure in ihren Reihen hatten und somit um die Heimstärke in der Magdeburger Bördelandhalle wussten, ließen sie sich in der zweiten Halbzeit förmlich überrennen.

Bis dahin hatten die Löwen die Begegnung im Griff und führten auch zur Pause mit 17:16. Knackpunkt war offenbar auch eine mögliche Verletzung von Löwen-Nationalspieler Michael Müller, der kurz zuvor in der 36. Minute nach einem Sprung unglücklich landete und humpelnd vom Parkett musste. Bester Werfer auf Seiten des SCM war Robert Weber mit zehn Treffern.

Keine Probleme für Kiel

Unterdessen hat der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel auch ohne den französischen Neuzugang Jerome Fernandez seine Pflichtaufgabe gegen HBW Balingen-Weilstetten mühelos gemeistert. Mit dem 40:18 setzten sich die Zebras zusammen mit den verlustpunktfreien Berliner Füchsen an die Spitze der Bundesliga. Die Hauptstädter hatten beim 29:23 gegen MT Melsungen keine Probleme, obwohl die Gäste sich kurzfristig mit dem Serben Milan Torbica vom italienischen Erstligisten Italgest Casarano auf Rechtsaußen verstärkt hatten.

Flensburg bezwingt DHC Rheinland

Der Vorjahres-Dritte Flensburg leistete sich keinen weiteren Ausrutscher und gewann beim DHC Rheinland mit 30:19. Bereits am Dienstag hatte Titelaspirant HSV Hamburg einen 39:28-Pflichtsieg beim TSV Hannover-Burgdorf gelandet. Hamburg, Flensburg und die Rhein-Neckar Löwen bleiben mit 8:2 Punkten die ärgsten Verfolger des Führungsduos.

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