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Handball: Hart umkämpftes Remis in der EM-Qualifikation gegen Österreich

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Schwaches DHB-Team erkämpft Remis

29.11.2010, 13:00 Uhr | dpa, dpa

Handball: Hart umkämpftes Remis in der EM-Qualifikation gegen Österreich. Dominik Klein (re.) setzt sich gegen Kristof Vizvary durch. (Foto: dpa)

Dominik Klein (re.) setzt sich gegen Kristof Vizvary durch. (Foto: dpa)

Mit einem Last-Minute-Tor und seinem achten Treffer hat Adrian Pfahl einen Fehlstart für die deutsche Handball-Nationalmannschaft in die Qualifikation zur EM 2012 abgewendet. Nach einer desaströsen ersten Halbzeit erkämpfte die DHB-Auswahl in Göppingen noch ein glückliches 26:26 (8:14) gegen Österreich und verhinderte damit die erste Pflichtspiel-Niederlage gegen den Nachbarn. "Wir haben eine ganze schlechte erste Halbzeit gespielt. Normalerweise darf das nicht passieren", sagte Ersatzkapitän Holger Glandorf. Die deutsche Mannschaft steht somit schon vor ihrem zweiten Spiel der Gruppe 5 am Sonntag gegen Lettland unter Zugzwang.

Erstaunlich frohen Mutes hatte Bundestrainer Heiner Brand dem Duell mit dem Nachbarn trotz des Ausfalls eines Stammspieler-Quartetts entgegengeblickt. In 24 Vergleichen hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) nur zweimal verloren. "Ich gehe positiv gestimmt in das Spiel", hatte Brand verkündet. Verfolgen Sie die Handball-WM 2011 bei t-online.de.

Das Fehlen von Hens und Kraus macht sich bemerkbar

Trotzdem wog das Fehlen von Pascal Hens (Muskelfaserriss) und Michael Kraus (Achillessehnenreizung) sowie von Lars Kaufmann (Schulterverletzung) und des nach einer Mandeloperation geschonten Sebastian Preiß schwer. Immerhin hatten die Österreicher die EM im eigenen Land im vergangenen Januar als Neunter und damit einen Platz vor der deutschen Mannschaft beendet.

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Davon aber wollte sich der Gastgeber nicht beeindrucken lassen. "Wir setzen auf unsere Stärken", hatte Brand als Devise ausgegeben. Doch weder seine Spieler noch er selbst wussten lange Zeit, worin diese bestehen sollten. Eine verheerende Chancenverwertung mit unter anderem nur einem verwandelten Siebenmeter von sechs kennzeichneten die Partie. Es mangelte an Abstimmung in Abwehr und Angriff. Schon Mitte der ersten Halbzeit hatte Brand fast sein komplettes Startteam ausgewechselt.

Unterirdische erste Hälfte

Nach dem 3:7 (20.) war es der für den schwachen Glandorf gekommene Adrian Pfahl, der mit seinen Treffern zum 7:8 (22.) für Hoffnung im deutschen Team sorgte. Doch auch in der Folge scheiterte die DHB-Auswahl am eigenen Unvermögen und den Glanzparaden von Österreichs Torhüter Nikola Marinovic. Im Gegenzug trafen die Österreicher um ihren Kapitän Viktor Szilagyi (Flensburg-Handewitt) nach Belieben und schickten die deutsche Mannschaft mit einem 8:14-Rückstand in die Pause. "Wir haben eine schlechte Angriffsquote gehabt. So kann man nicht gewinnen. Wir haben so viele Möglichkeiten gehabt und damit den Torhüter stark gemacht", kritisierte Co-Trainer Martin Heuberger zur Pause.

Wie verwandelt kehrte der Gastgeber aufs Parkett zurück. Mit der zuvor vermissten Entschlossenheit stemmte sich der WM-Fünfte gegen das drohende Debakel und hatte beim 18:19 (45.) den Anschluss hergestellt. Durch leichte Fehler brachte sich der Gastgeber danach jedoch wieder aus dem Spielfluss und vergab die mögliche Siegchance.

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