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Zeitz attackiert Brand: "Neue Besen kehren gut"

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Zeitz attackiert Brand: "Neue Besen kehren gut"

31.10.2010, 19:05 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

. Der Konflikt zwischen Zeitz und Brand spitzt sich zu (Foto: imago)

Der Konflikt zwischen Zeitz und Brand spitzt sich zu (Foto: imago)

Christian Zeitz vom deutschen Handballmeister THW Kiel wird nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen und fordert gar eine Ablösung von Bundestrainer Heiner Brand. "Es gab nach Olympia keinen Kontakt mehr zu Brand, für mich ist das Thema Nationalmannschaft beendet", erklärte Zeitz in der "Welt am Sonntag". Zugleich heizte er den Konflikt mit dem DHB-Coach an. "Vielleicht sollte man lieber mal über einen Wechsel des Trainers in der Nationalmannschaft nachdenken. Neue Besen kehren bekanntlich gut", sagte der Der 29-jährige Rückraumspieler.

Zeitz hatte sein letztes von 165 Länderspielen beim Vorrunden-Aus bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking bestritten. Unter Brand war der Linkshänder mit dem gewaltigen Wurf Weltmeister 2007 und Europameister 2004 geworden. Nach Olympia hatte ihm der Bundestrainer eine Pause zur Regeneration verordnet, woraufhin Zeitz seinen Rücktritt erklärt hatte.

Brand legt keinen Wert auf Zeitz-Comeback

Auch für den Bundestrainer scheint die "Z-Frage" längst beantwortet, obwohl Zeitz als derzeit bester rechter Rückraumspieler mit deutschem Pass gilt. Brand legt keinen Wert auf die Rückkehr des Kieler Champions-League-Siegers, der im Trikot der DHB-Auswahl stets zum Eigensinn neigte. "Zeitz hat seinen Rücktritt erklärt. Das wird auch so bleiben. Zumindest so lange, wie ich Bundestrainer bin", sagte der Gummersbacher, dessen Team zweieinhalb Monate vor der WM in Schweden (13. bis 30. Januar 2011) nach seiner Form sucht.

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Suche nach der Form

Der vom Verletzungspech gebeutelte EM-Zehnte war am vergangenen Mittwoch im ersten Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft in Serbien 2012 nicht über ein 26:26 gegen Österreich hinausgekommen. Heute steht für den Ex-Weltmeister in Lettland die zweite Gruppenpartie an.

Ösis besiegen Island

Die Österreicher haben derweil durch das Remis gegen Deutschland viel Selbstvertrauen getankt. Das Team um Bundesliga-Profi Viktor Szilagyi sorgte in der EM-Quali für eine Sensation und besiegte den Olympia-Zweiten Island mit 28:23 (12:11). Kapitän Szilagyi (SG Flensburg-Handewitt) war in Wien mit sieben Treffern bester Werfer der Gastgeber. Für die Isländer war einmal mehr Olafur Stefansson (Rhein-Neckar Löwen) mit elf Treffern überragender Akteur.

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