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THW Kiel gegen die Löwen am Ende seiner Kräfte

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Szmal hext den THW zur Verzweiflung

01.12.2010, 21:51 Uhr | dpa, dpa

THW Kiel gegen die Löwen am Ende seiner Kräfte. Auch seine acht Tore reichten nicht für den THW: Milutin Dragicevic (Foto: imago)

Auch seine acht Tore reichten nicht für den THW: Milutin Dragicevic (Foto: imago)

Des Einen Freud ist des Anderen Leid: Während der HSV Hamburg in der Handball-Bundesliga einen großen Schritt in Richtung erste Meisterschaft gemacht hat, fällt der THW Kiel gesundheitlich und sportlich zurück. Der Tabellenführer aus Hamburg gewann sein Auswärtsspiel beim VfL Gummersbach mit 33:29 (14:15), der ärgste Rivale aus Kiel hingegen unterlag im Spitzenspiel bei den Rhein-Neckar Löwen mit 26:29 (14:15). Damit hat der HSV vier Punkte Vorsprung vor dem Champions-League-Sieger von der Förde. Im dritten Spiel des Abends unterlag HBW Balingen-Weilstetten gegen MT Melsungen mit 26:30.

Vor den Augen von Welthandball-Präsident Hassan Moustafa, der Löwen-Torhüter Slawomir Szmal als Welthandballer auszeichnete, lieferten sich die beiden Champions-League-Gruppengegner im dritten direkten Aufeinandertreffen innert weniger Tage eine ausgeglichene Partie. Kiel musste neben den vielen Langzeitverletzten zu allem Überfluss auch noch auf den am Rücken verletzten Filip Jicha verzichten, konnte dieses Handicap aber lange überspielen. Erst in der letzten Viertelstunde spielten sich die Gastgeber, bei denen Szmal mit 16 Paraden glänzte, in einen Rausch und gewannen verdient. Patrick Groetzky ragte mit sieben Toren hervor, bei Kiel traf Milutin Dragicevic achtmal.

HSV profitiert von müden Gummersbachern

In Gummersbach brachte ein Zwischenspurt zu Beginn der zweiten Halbzeit den HSV auf die Siegerstraße. Bis zum Wechsel war der VfL gleichwertig, führte zwischenzeitlich sogar mit vier Toren Vorsprung, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Erst nach der Pause kamen die Gäste besser in Tritt und gingen mit 17:16 durch Torsten Jansen erstmals in Führung. Die Gummersbacher gaben zwar nicht auf und gestalteten die Partie weiter offen, wirkten letztlich aber zu passiv und müde. In Hans Lindberg (8) und Blazenko Lackovic (7) hatte der Spitzenreiter seine besten Werfer. Für den VfL traf Adrian Pfahl neunmal.

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Der THW will derweil noch mal alles versuchen, um die Meisterschaft offen zu halten. Für dieses Unternehmen haben die Nordlichter den schwedischen Nationalspieler Robert Arrhenius mit sofortiger Wirkung unter Vertrag genommen. Der deutsche Rekordmeister holt den 31-Jährigen vom spanischen Klub BM Aragon, der seinen verletzten Landsmann Marcus Ahlm ersetzen soll. "Robert hat sich kurzfristig bereit erklärt, uns in dieser Situation zu helfen und ist ab sofort spielberechtigt. Er wird unseren Kader gut ergänzen und sicher zur Stabilität in unserer Defensive beitragen", sagte THW-Geschäftsführer Uli Derad. Der Kreisläufer ist allerdings nur in der Bundesliga und im DHB-Pokal spielberechtigt.

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