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Handball-WM: DHB-Test gegen Island geht daneben

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Erster Island-Test geht daneben

07.01.2011, 21:36 Uhr | dpa, dpa

Handball-WM: DHB-Test gegen Island geht daneben. Wieder am Ball: Holger Glandorf war bei seinem Comeback dreimal erfolgreich. (Foto: imago)

Wieder am Ball: Holger Glandorf war bei seinem Comeback dreimal erfolgreich. (Foto: imago)

Dämpfer für die deutschen Handballer: Sechs Tage vor Beginn der WM in Schweden hat das Team von Bundestrainer Heiner Brand eine Niederlage erlitten. Beim Olympia-Zweiten Island verlor der WM-Fünfte in Reykjavik mit 23:27 (12:14) den ersten von zwei Tests innerhalb von 24 Stunden. Bester deutscher Werfer war Michael Kraus (4/1). Holger Glandorf gab vier Wochen nach seiner Knieoperation ein gelungenes Comeback. An Samstag treffen beide Mannschaften an gleicher Stelle erneut aufeinander.(Der WM-Kader zum Durchklicken: das sind die Kandidaten für die WM in Schweden)."

"Wir waren nicht die vier Tore schlechter. Aber das Ergebnis ist nicht entscheidend. Wir wollten viel probieren. Letztlich haben wir durch die höhere Zahl individueller Fehler verloren. Wichtig war die Erfahrung vor diesem frenetischen Publikum", sagte Bundestrainer Brand.

Glandorf besteht den Härtetest

Für die Vergleiche mit Island hatte er überraschend auf den erfahrenen Hamburger Linksaußen Torsten Jansen verzichtet. Stattdessen testete Brand jeweils eine Halbzeit lang die Defensiv-Qualitäten von Dominik Klein (THW Kiel) und Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen). Beide konnten nur bedingt überzeugen.

Dagegen hat Holger Glandorf Teil eins seines Härtetests bestanden. Im ersten Spiel nach seiner Knieoperation vor Monatsfrist kam der Rückraumspieler vom TBV Lemgo sowohl in Angriff als auch Abwehr zum Einsatz. Zwar fehlte es dem Linkshänder noch an Spritzigkeit, doch sorgte er mit zwei seiner insgesamt drei Treffer für die 2:0-Führung (3.) der deutschen Mannschaft. In Unterzahl geriet der Gast jedoch nach dem 4:2 (10.) mit 4:5 (12.) in Rückstand. Doch erst eine Schwächephase mit leichten Ballverlusten brachte das Team um Kapitän Pascal Hens mit 7:10 (21.) ins Hintertreffen.

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Am Ende fehlt die Kraft

Doch die deutsche Mannschaft ließ sich nicht abschütteln. Selbst nach dem Fünf-Tore-Rückstand beim 15:20 (43.) bot der WM-Fünfte dem favorisierten Gastgeber Paroli. Tor um Tor holte die DHB-Auswahl trotz zweier verworfener Siebenmeter auf und hatte beim 20:21 (51.) den Anschluss wieder hergestellt. Erst am Ende fehlte der deutschen Mannschaft die Kraft, um dem Olympia-Zweiten noch ein mögliches Remis abzutrotzen.

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