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THW Kiel: Schwenker und Serdarusic müssen vor Gericht

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Schwenker und Serdarusic: Bestechung statt Betrug

13.01.2011, 16:47 Uhr | dpa, dpa

THW Kiel: Schwenker und Serdarusic müssen vor Gericht. Kiels Ex-Trainer Zvonimir Serdarusic (li.) und der ehemalige Manager Uwe Schwenker. (Foto: dpa)

Kiels Ex-Trainer Zvonimir Serdarusic (li.) und der ehemalige Manager Uwe Schwenker. (Foto: dpa)

In der Affäre um angebliche Schiedsrichter-Manipulationen beim THW Kiel müssen sich der frühere Manager Uwe Schwenker und Ex-Trainer Zvonimir Serdarusic vor dem Kieler Landgericht verantworten. Anders als die Staatsanwaltschaft geht das Gericht aber nicht von Betrug und Untreue, sondern gemeinschaftlich begangener Bestechung im geschäftlichen Verkehr aus. Damit ist eine geringere Straferwartung verbunden. Für Betrug und Untreue sind bis zu fünf Jahre Haft möglich. Für Bestechung im geschäftlichen Verkehr wären es höchstens drei Jahre.

Nach derzeitiger Auffassung der Kammer fehle es "an einer für die Verwirklichung eines Betrugs erforderlichen Täuschungshandlung", heißt es in der Erklärung weiter. Das Gericht betont zugleich, "dass die Eröffnungsentscheidung keine Bewertung der Schuld oder Unschuld der Angeklagten enthält".

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Die Staatsanwaltschaft hält dagegen an ihren Vorwürfen fest, sagte Oberstaatsanwalt Manfred Schulze-Ziffer. Sie wirft beiden Sportgrößen gemeinschaftlichen Betrug vor, Schwenker Untreue und Serdarusic Beihilfe zur Untreue. Laut Anklage ließen Schwenker und Serdarusic in dem Champions-League-Finalrückspiel 2007 beiden polnischen Referees über einen kroatischen Mittelsmann einen fünfstelligen Geldbetrag zukommen. Schwenker soll zudem im Jahr 2008 eine falsche Bilanz vorgelegt und mit Serdarusic im April/Mai 2008 aus der THW-Kasse insgesamt 60.000 Euro entnommen haben.

Angeklagte bestreiten Vorwürfe

Sowohl Schwenker als auch Serdarusic haben die Anklage bestritten. Ihre Verteidiger äußerten sich bereits mehrfach zuversichtlich, die Vorwürfe entkräften zu können.

Das Verfahren war in Gang gekommen, nachdem Ende Februar 2009 massive Manipulationsvorwürfe gegen Schwenker und Serdarusic bekannt wurden. Sie kamen ans Licht, nachdem der THW Serdarusic im Juni 2008 vorzeitig freigestellt hatte. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) als Veranstalter der Königsklasse hat bislang keine Sanktionen gegen den THW ausgesprochen. Sie erklärte stets, den Ausgang der Strafverfahren abwarten zu wollen.

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