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Bundestrainer Brand kritisiert Michael Kraus

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Heiner Brand: Offene Kritik an Michael Kraus

18.01.2011, 15:26 Uhr | dpa, dpa

Bundestrainer Brand kritisiert Michael Kraus. Es ist noch nicht die WM des Michael Kraus. (Foto: imago)

Es ist noch nicht die WM des Michael Kraus. (Foto: imago)

Oft gelobt, ebenso oft kritisiert, aber auch immer wieder der Hoffnungsträger: Michael Kraus pendelt bei der Handball-WM in Schweden erneut zwischen spielerischem Genie und taktischem Wahnsinn. Nach der 24:26-Niederlage gegen Spanien verteilte Bundestrainer Heiner Brand eine heftige Schelte. "Er hat sich nicht gerade als Führungsspieler geoutet", monierte Brand in ungewohnt scharfen Worten.

Kraus hatte nach seiner Meinung taktische Vorgaben missachtet, in entscheidenden Situation unkonzentriert gespielt und ohne Vorbereitung erfolglos aufs Tor geworfen. Damit hatte der 27-Jährige die Geduld des Bundestrainer auf eine harte Probe gestellt - und letztlich überstrapaziert. Nichtsdestotrotz setzt er weiter auf seinen Spielmacher, insbesondere im Prestige-Duell gegen Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch (ab 18 Uhr im Live-Ticker von t-online.de). "Er hat schon einiges an Kritik einstecken müssen. Für ihn ist es wichtig, dass man auf ihn setzt", sagte Brand.

Auf der Suche nach der Form

Der Gescholtene selbst weiß um seine Fehler, geht aber mit dem Rüffel von Brand - zumindest äußerlich - gelassen um: "Er sucht gern seine Führungsspieler, die er dann kritisiert. Das bin ich schon gewohnt." Mehr als die Kritik nagt an ihm, dass er weit weniger Zeit auf dem Parkett steht als er es sich vorgestellt hat. Und das, obwohl er in den WM-Testspielen gegen Schweden und Island glänzend drauf war. "Ich hoffe, dass er seine Form wiederfindet, die er in den Vorbereitungsspielen gezeigt hat. Wichtig ist, dass er die notwendige Konzentration findet und diese ins Spiel mitnimmt", sagte Brand.

Der Bundestrainer hat bislang Michael Haaß auf der Spielmacher-Position bevorzugt, weil er dann zwischen Abwehr und Angriff keine Spielerwechsel vornehmen muss. Kraus hatte sich das anders gedacht und zog sich eine mentale Delle zu: "Ich bin ein Typ, der vom Selbstbewusstsein lebt. Mein Selbstvertrauen ist ein bisschen dahingeschmolzen."


Optimismus ist angesagt

Gegen Frankreich nun brennt er wieder vor Tatendrang. "Wir sind als Mannschaft in der Lage, Frankreich zu schlagen. Nicht trotz der Niederlage gegen Spanien, sondern vielleicht deshalb. Die Erkenntnis ist, dass wir so eine Mannschaft dominieren können", sagte Kraus angesichts der erst in der Schlussphase nach einer 21:18-Führung verlorenen Partie.

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