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Handball-WM: Deutschland verliert gegen Ungarn

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Deutschland gibt das Spiel gegen Ungarn aus der Hand

24.01.2011, 18:19 Uhr | sid, t-online.de, dpa, dpa, t-online.de, sid

Handball-WM: Deutschland verliert gegen Ungarn. Michael Haaß kämpft sich durch die ungarische Abwehr. (Foto: dpa)

Michael Haaß kämpft sich durch die ungarische Abwehr. (Foto: dpa)

Große Enttäuschung für die deutsche Handball-Nationalmannschaft: Bei der Handball-WM in Schweden kassierte das Team von Heiner Brand gegen Ungarn eine 25:27-Niederlage. Damit ist der siebte Platz, der die Olympia-Qualifikation ermöglicht, nur noch schwer zu erreichen.

Es war die erste Pleite gegen die Ungarn seit fünf Jahren. Zwei Tage nach dem überzeugenden Sieg gegen den Olympiazweiten Island (27:24) fand die DHB-Mannschaft lange Zeit kein Mittel gegen die robuste 6:0-Deckung der Ungarn. "Es schmerzt irgendwo, weil wir uns eine gute Situation durch das Island-Spiel erarbeitet hatten", sagte Brand. Besonders Kapitän Pascal Hens und Spielmacher Michael Kraus wirkten im Rückraum ideenlos und konnten dem deutschen Spiel zunächst keine Impulse geben. Zudem leistete sich der Favorit viele technische Fehler. "Das ist Enttäuschung pur", sagte Kraus.

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"Es hat schon weh getan"

Heiner Brand ist nach der Niederlage gegen Ungarn maßlos enttäuscht. Video

Bitter hält DHB-Team im Spiel

Zum Glück zeigte der Hamburger Keeper Johannes Bitter, der gemäß dem Brandschen Rotationsprinzip wieder den Vorzug gegenüber Silvio Heinevetter erhielt, erneut eine starke Leistung. Allein in der ersten Hälfte glänzte der 2,04-Meter-Schlaks Bitter mit zehn Paraden (davon ein Siebenmeter). "Wir waren vorne zu ineffektiv. Ich verstehe es überhaupt nicht. Wir waren gegen Island so gut und spielen jetzt wieder so eine Scheiße", sagte der Keeper nach der Pleite.

Nach einem schnellen 1:4-Rückstand (7.) und sechs Fehlwürfen in den ersten acht Minuten nahm Brand, der ungewohnt viel wechselte, eine frühe Auszeit. "Von Anfang an lief es nicht rund. Bei uns fehlte unabhängig von spielerischen Mängeln auch die Frische", sagte Brand.

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Selbstkritik nach Pleite

Die DHB-Profis gehen nach der Niederlage gegen Ungarn hart mit sich ins Gericht. Video

Kaufmann sorgt für Wende in der ersten Halbzeit

In der Folge nutzte besonders der für Hens im linken Rückraum eingewechselte Lars Kaufmann seine Freiheiten und brachte die deutsche Equipe mit 8:5 (18.) in Führung. Doch Nandor Fazekas im ungarischen Tor kaufte dem Weltmeister von 2007 auch nach dem Wechsel immer wieder den Schneid ab. Die vom früheren Lemgoer Bundesligacoach Lajos Mocsai trainierten Magyaren nutzten ihrerseits ihre Chancen und führten Mitte der zweiten Halbzeit sogar mit 19:17.

Ungarn behalten die Nerven

Besonders durch Gegenstöße war der WM-Sechste von 2009 erfolgreich. In der entscheidenden Phase versuchte vor allen Dingen Mittelmann Kraus Verantwortung zu übernehmen, doch er scheiterte zweimal. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich (19:19/52.) erwiesen sich die Ungarn in der hektischen Schlussphase als nervenstärkeres Team und stellten durch das 26:24 eine Minute vor Schluss die Weichen auf Sieg.

Gegen Norwegen muss ein Sieg her

Am Dienstag trifft der Europameister von 2004 zum Abschluss der zweiten Turnierphase auf Außenseiter Norwegen (ab 16.15 Uhr im t-online Live-Ticker). Doch Brand wollte noch nicht an dieses wichtige Spiel denken: "Heute Abend muss ich erst einmal Abstand gewinnen."

Mindestens der siebte WM-Platz muss erreicht werden, um am olympischen Qualifikationsturnier im April 2012 teilnehmen zu können. Bei den drei olympischen Qualifikationsturnieren treten zwölf Teams an, die um insgesamt sechs freie Plätze für London kämpfen. Der WM-Zweite, -Dritte und -Vierte fungieren dabei als Gastgeber. Sollte die Turnierteilnahme verpasst werden, gibt es nur noch eine Möglichkeit, sich den olympischen Traum zu erfüllen: Der Titelgewinn bei der EM 2012 in Serbien.

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