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Schmeißt Heiner Brand hin?

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Hat Brand den Schnauzer endgültig voll?

26.01.2011, 11:22 Uhr | t-online.de, t-online.de

Schmeißt Heiner Brand hin?. Heiner Brand erlebt bei der WM in Schweden ein Debakel. (Foto: dpa)

Heiner Brand erlebt bei der WM in Schweden ein Debakel. (Foto: dpa)

Kann sich noch jemand an das Winter-Märchen von 2007 erinnern, als die deutschen Handballer bei der Heim-WM den Titel holten? Nach dem gestrigen Debakel des DHB-Teams bei der WM in Schweden dürfte dies zunehmend schwer fallen. Die Mannschaft hatte gegen Norwegen keine Chance, verlor mit 25:35. Nun stellt sich die Frage, ob Trainer Heiner Brand noch der Richtige ist, oder vielmehr: ob er sich selbst noch für den Richtigen hält.

Bereits vor dem Turnier äußerte sich der 58-Jährige zaudernd zu der Frage, ob er sich ein vorzeitiges Ausscheiden aus seinem bis 2013 laufenden Vertrag vorstellen könne. "Solche Gedanken kommen sicherlich immer mal zwischendurch. Ich setze mich mit meiner Situation schon seit längerem auseinander", so Brand im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Unmittelbar nach der bitteren Pleite gegen Norwegen sagte er dazu: "Gedanken zu meiner Person werde ich jetzt nicht preisgeben, sondern sie zuerst nach der WM mit dem Präsidium besprechen."

Bredemeier: "Ob er noch Lust hat, wird man sehen"

Und das Präsidium scheint es zumindest in Betracht zu ziehen, dass Brand nach seinem inzwischen 14-jährigen Engagement als Bundestrainer ausscheiden könnte. So zumindest sind die Worte von DHB-Vize-Boss Horst Bredemeier zu interpretieren: "Ober er jetzt noch Lust hat, wird man sehen. Wir spielen nicht das, was der Bundestrainer vorgibt. Das stimmt nachdenklich."

Aber wer könnte die Handball-Koryphäe Brand ersetzen? Eine Option wäre möglicherweise Christian Schwarzer, der beim DHB für den Nachwuchsbereich tätig ist und in DHB-Kreisen – auch bei Heiner Brand – hohe Wertschätzung genießt.

Schwarzer stellt sich hinter Brand

Schwarzer selbst jedoch stellte sich im Interview mit "welt.de" voll hinter seinem ehemaligen Mentor: "Ich sehe dafür keinen Anlass. Vielleicht sollte sich jeder einzelne Spieler darüber Gedanken machen, warum er zu einer WM fährt, ob er das überhaupt möchte, und wie er so ein Turnier dann angeht."

Bevor die Personalfrage im DHB intensiver diskutiert wird, gilt es für die Männer von Brand, das Beste aus dem bislang verkorksten Turnier zu machen. Der Europameister von 2004 spielt am Donnerstag (18.00 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) in Kristianstad gegen Argentinien nur um Platz elf. Noch nie zuvor in der 73-jährigen WM-Geschichte war eine deutsche Mannschaft so schlecht platziert. Nach dem zehnten Rang bei der EM im vergangenen Jahr scheint sich die DHB-Auswahl endgültig aus der Weltspitze verabschiedet zu haben.

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