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Handball-WM: Spekulationen um Heiner Brands Zukunft gehen weiter

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Spekulationen um Brands Zukunft gehen weiter

30.01.2011, 13:28 Uhr | sid, sid

Heiner Brand (li.) und Christian Schwarzer. (Foto: imago)Heiner Brand (li.) und Christian Schwarzer. (Foto: imago)Für Ehefrau Christel und den alten Leitwolf Christian Schwarzer ist sein Rücktritt undenkbar, doch Handball-Bundestrainer Heiner Brand lässt nach dem WM-Debakel alle zappeln. Der 58-Jährige schloss nach dem schlechtesten WM-Abschneiden aller Zeiten einen vorzeitigen Abschied erneut nicht aus, sein potenzieller Nachfolger Blacky Schwarzer geht jedoch davon aus, dass 'Mr. Handball' auf jeden Fall weitermacht.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Heiner hinwirft. Ich kenne ihn als Kämpfer, so will er nicht abtreten. Daher mache ich mir keine Gedanken", sagte Ex-Weltmeister Schwarzer.

Schwarzer will noch weiter lernen

Er könne sich aber durchaus vorstellen, das Amt in zwei Jahren zu übernehmen: "Bis 2013 ist noch ein bisschen Zeit. Bis dahin habe ich einiges gelernt. Es ist für jeden Trainer reizvoll, die Nationalmannschaft zu übernehmen. Im Moment liegt meine Aufgabe im Jugendbereich. Ich muss die Talente fördern, die uns wieder nach oben bringen. Das macht mir viel Spaß.“ Für Ehefrau Christel Brand ist es ebenfalls kaum denkbar, dass ihr Mann nach Platz elf den Hut nimmt. "Heiner ohne Handball? Das kann ich mir nicht vorstellen", sagte sie der "Bild". Die Zeit sei hart, aber da müsse Heiner durch. Das müsse er schaffen, so Christel Brand.

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Dreiergespräch soll Klarheit bringen

Mit Spannung wird nun das Gespräch von Heiner Brand mit Verbandspräsident Ulrich Strombach und Vizepräsident Horst Bredemeier erwartet. Wann das Treffen stattfinden wird, entscheidet sich kurzfristig. Ursprünglich war der Montag als Termin genannt worden, doch eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. "Es gibt noch keinen endgültigen Termin. Wir haben nur gesagt, dass wir uns zeitnah zusammensetzen. Unser Präsident Ulrich Strombach ist noch bei der WM in Schweden. Daher könnte es auch sein, dass wir uns erst Dienstag oder Mittwoch treffen", sagte Bredemeier.

"Druck an der Grenze des Erträglichen"

Heiner Brand hat nach eigenen Angaben schon eine Entscheidung getroffen, ob er seinen bis 2013 laufenden Vertrag beim Deutschen Handball-Bund (DHB) erfüllen werde. Diese werde er aber erst nach dem Gespräch mit Strombach und Bredemeier der Öffentlichkeit mitteilen. "Der Druck war für mich zuletzt an der Grenze des Erträglichen. Jetzt gibt es sogar Internet-Umfragen: Ist Brand noch der Richtige? Mit so etwas muss ich mich nicht befassen, das habe ich nicht mehr nötig. Außerdem steht ein Neuanfang an, und da muss man sich wirklich sehr genau fragen, ob man das will“, sagte Brand der "Süddeutschen Zeitung".

Die Entscheidung liegt beim Bundestrainer

Rückendeckung erhält der Weltmeistercoach von 2007 trotz des elften Platzes in Schweden vom Präsidium. "Heiner Brand muss für sich entscheiden, ob er seinen Vertrag erfüllt, oder ob ihn etwas so geärgert hat, dass er keine Lust mehr hat", sagte Bredemeier. Der ehemalige Bundestrainer betonte nochmals, dass er mit dem Auftritt der Mannschaft bei der WM in keiner Weise einverstanden sei: "Das lag aber nicht an Heiner Brand. Er hat die Mannschaft so eingestellt, wie er es in all den Jahren gemacht hat." Auch Strombach hatte sich für eine weitere Zusammenarbeit mit Brand ausgesprochen.

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