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Bredemeier befürchtet Brand-Abschied

04.02.2011, 16:45 Uhr | sid, t-online.de, dpa, dpa, t-online.de, sid

DHB-Vize Bredemeier befürchtet Brand-Abschied. Brands Zukunft als Bundestrainer ist weiter zweifelhaft. (Foto: imago)

Brands Zukunft als Bundestrainer ist weiter zweifelhaft. (Foto: imago)

Im Deutschen Handball-Bund (DHB) sind die Spekulationen um einen vorzeitigen Rücktritt von Bundestrainer Heiner Brand neu angeheizt worden. Noch vor dem ersten Treffen der "Task Force Nationalmannschaft" befürchtete DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier eine Demission seines Aushängeschildes vor der EM 2012 in Serbien. "Ich habe ihm gesagt: Du musst weitermachen. Aber gefühlsmäßig glaube ich, dass die WM in Schweden sein letztes Turnier gewesen ist", sagte der Funktionär.

Dennoch hoffe er, dass der Gummersbacher die Nationalmannschaft zur EM führt und dort einen der zwei vakanten Plätze für ein Olympia-Qualifikationsturnier erkämpft. "Es würde nicht zu seiner Person passen, dass Heiner nicht bis zum Ende kämpft. Das ist nicht seine Natur", sagte Bredemeier. Allerdings war noch offen, ob Heiner Brand beim Allstar-Game der Nationalmannschaft gegen eine Bundesliga-Auswahl in Leipzig auf der Bank sitzen würde.

Rückendeckung für den Bundestrainer

Dabei erfährt Brand trotz des WM-Debakels in Schweden mit Platz elf Zustimmung, Unterstützung und Vertrauen von allen Seiten. "Ich schätze Heiner nicht so ein, dass er sagt, er wolle gehen. Und rauswerfen kann man ihn sowieso nicht. Das steht nicht zur Debatte. Wir sind eine Mannschaft, die ihm absolut vertraut", erklärte Auswahl-Torhüter Johannes Bitter.

Und auch aus den Reihen der Bundesliga wird dem Bundestrainer die Hand gereicht. Dabei geht vor allem Erfolgstrainer Alfred Gislason vom Champions-League-Sieger THW Kiel voran. "Es gibt einiges zu klären, und ich bin dafür, dass die Vereine in die Lösung der Probleme einbezogen werden. Wir ausländischen Trainer würden gerne mitarbeiten. Wir sind gewillt, dass der deutsche Handball stark ist, denn davon leben auch wir", sagte der Isländer.

Wislander: "Brand hat hektisch gewirkt"

Allerdings gibt es nicht nur positive Stimmen zu Heiner Brand. Der frühere schwedische Handball-Star Magnus Wislander ist von der WM-Pleite der deutschen Nationalmannschaft überrascht und hat der DHB-Auswahl Kopflosigkeit vorgeworfen: "Was mich überrascht hat, war die hektische Spielweise der Deutschen. Auch Heiner Brand hat auf mich etwas hektisch gewirkt", sagte der 42 Jahre alte frühere Starspieler des THW Kiel.

Für einen Abschied des Trainer spricht sich Wislander allerdings nicht aus: "Heiner macht den Job jetzt schon sehr lange, er hat bisher gute Arbeit geleistet und sich einen Namen in der ganzen Welt gemacht. Ob es besser werden würde, wenn er aufhören würde - da bin ich mir nicht sicher."

Aufgebot für Allstar-Game steht

Unterdessen hat der DHB sein Aufgebot für das Allstar-Game benannt. Aus dem WM-Kader fehlen Torhüter Carsten Lichtlein, der in Schweden nicht zum Einsatz gekommen war, sowie der verletzte Kieler Rechtsaußen Christian Sprenger wegen eines Muskelfaserrisses. Für ihn läuft sein Kieler Klub-Kollege Tobias Reichmann auf. Ebenfalls zusätzlich im Aufgebot steht der Gummersbacher Kreisläufer Patrick Wiencek.

Aufseiten der internationalen Stars stehen die französischen Weltmeister Thierry Omeyer (Kiel), Bertrand Gille (Hamburg) und Jerome Fernandez (Kiel) sowie die WM-Zweiten Anders Eggert (Flensburg-Handewitt), Hans Lindberg (Hamburg) und Lasse Svan Hansen (Flensburg-Handewitt) aus Dänemark. Einzige Deutsche im Team sind Torhüter Henning Fritz (Rhein-Neckar Löwen) und Michael Thiede (Göppingen).

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