Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Handball >

Handball: Entscheidung über Brand verzögert sich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Entscheidung über Brand verzögert sich

04.02.2011, 22:44 Uhr | sid, sid

Handball: Entscheidung über Brand verzögert sich. Brands Zukunft als Bundestrainer ist weiter zweifelhaft. (Foto: imago)

Brands Zukunft als Bundestrainer ist weiter zweifelhaft. (Foto: imago)

Die Zukunft von Heiner Brand als Handball-Bundestrainer bleibt auch nach dem ersten Treffen der neu gegründeten "Task Force Nationalmannschaft" offen. Die Entscheidung steht aber unmittelbar bevor. "Diese wird Heiner Anfang der nächsten Woche treffen", sagte DHB-Präsident Ulrich Strombach.

"Wir wollen den Bundestrainer mit allen Mitteln halten. Heiner Brand ist kein Erpresser", sagte Strombach weiter.

Krisengipfel in Leipzig

Gut eine Woche nach dem WM-Debakel von Schweden traf sich Brand mit Vertretern des Deutschen Handball-Bundes (DHB) und der Handball-Bundesliga (HBL) zu einem rund zweistündigen Krisengipfel. Auf der Tagesordnung stand die Analyse der mit Rang elf schlechtesten Platzierung einer deutschen Mannschaft in der 73-jährigen WM-Geschichte. Zudem wurden mögliche Maßnahmen wie die Einführung einer Quotenregelung für deutsche Spieler in der Bundesliga und die Verlängerung von Lehrgängen der Nationalmannschaft diskutiert.

Brand knüpft die Erfüllung seines bis 2013 laufenden Vertrages offenbar an konkrete Forderungen. Allerdings hatten vier Bundesliga-Manager eine mögliche Quote bereits abgelehnt. Der 58-Jährige wird aber beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen eine Bundesliga-Auswahl in Leipzig auf der Trainerbank sitzen. Der am vergangenen Montag gegründeten "Task Force" gehören neben Brand auch Strombach, Verbands-Vize Horst Bredemeier sowie HBL-Präsident Reiner Witte und die HBL-Präsidiumsmitglieder Bob Hanning (Füchse Berlin) und Volker Zerbe (TBV Lemgo) an.

Wislander: "Brand war hektisch"

Der frühere schwedische Star Magnus Wislander wunderte sich indes über das schwache Auftreten des Europameisters von 2004 und hat auch bei Brand Ungewöhnliches beobachtet. "Was mich überrascht hat, war die hektische Spielweise der Deutschen. Auch Heiner Brand hat auf mich etwas hektisch gewirkt", sagte der frühere Starspieler des THW Kiel.

Selbst im Umfeld der Nationalmannschaft herrscht in punkto Brand-Zukunft Rätselraten. Während Co-Trainer Martin Heuberger an den Verbleib seines Chefs glaubt, rechnet Bredemeier offenbar mit einem Abschied von Brand: "Ich habe ihm gesagt: Du musst weitermachen. Aber gefühlsmäßig glaube ich, dass die WM in Schweden sein letztes Turnier gewesen ist", sagte der DHB-Vizepräsident.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal