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Der HSV Hamburg siegt 21 Mal in Folge

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HSV Hamburg jagt den Rekord von Kiel

21.02.2011, 10:46 Uhr

Der HSV Hamburg siegt 21 Mal in Folge. Martin Schwalb eilt mit seinem Team von Sieg zu Sieg. (Foto: imago)

Martin Schwalb eilt mit seinem Team von Sieg zu Sieg. (Foto: imago)

Von Martin Einsiedler

Von Serien ist im Sport schnell die Rede. Bei den Handballern vom HSV Hamburg darf aber ganz unverdächtig davon gesprochen werden. 21 Mal in Folge gewann die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb in der Bundesliga. Selbst die Serie des THW Kiel in der Saison 2008/09 von 27 Siegen nacheinander ist in Gefahr.

Es ist eine gleichermaßen beeindruckende wie verzwickte Erfolgsstory, die sich beim HSV Hamburg zurzeit abspielt. Beeindruckend deshalb, weil das von Mäzen Andreas Rudolph stark budgetierte Team, besetzt mit Starspielern wie Guillaume Gille, Pascal Hens oder Michael Kraus, sein Potenzial voll ausschöpft. Es grüßt in der Bundesliga allwöchentlich das Murmeltier bei den Hamburgern. Ob gegen Top-Teams wie den THW Kiel oder gegen Abstiegskandidaten wie die TSV Hannover-Burgdorf – der HSV gewinnt immer.

Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den Zweiten Kiel, die Meisterschaft ist nah, auch wenn Trainer Schwalb nicht müde wird zu betonen, dass noch viele kleine Etappen bewältigt werden müssen. Die Erfolgsstory, so schön sie auch sein mag, ist aber nicht unproblematisch. Denn der HSV und sein ambitionierter Geldgeber Rudolph haben sich vor der unglaublichen Serie dazu entschlossen, ordentlich am Personalkarussell zu drehen.

Wird Schwalb befördert oder degradiert?

Christian Fitzek wurde zum 1. Februar als Sportchef freigestellt, Geschäftsführer Dierk Schmäschke soll zum 1. Juli Geschäftsführer Marketing beim Bundesliga-Konkurrenten SG Flensburg-Handewitt werden. Schwalb wird Schmäschkes Posten zur neuen Saison übernehmen. Neuer Trainer bei den Hamburgern wird der in der Liga hoch angesehene Per Carlén. Nun ist die Frage, wie die Personalie Schwalb zu bewerten ist: als Beförderung oder als Degradierung?

"Die Rolle als Geschäftsführer hat mich schon lange gereizt, das habe ich mir schon immer gut vorstellen können. Ich freue auf die neuen Aufgaben mit einer bekannten Materie“, sagt Schwalb dazu. Seine neue Aufgabe beinhaltet jedoch auch einige unbekannte Komponenten.

Schwalb wird als Nachfolger von Brand gehandelt

Die personelle Rotation beginnt beim HSV nämlich ganz oben. Gesundheitsunternehmer Rudolph wird im Sommer nicht mehr für die nächste Präsidentschaft kandidieren. Gleichwohl kündigte er an, den Hamburgern als Sponsor weiterhin zur Seite zu stehen. Das Problem jedoch ist: Sobald Rudolphs Namen im August im Vereins- und Handelsregister gelöscht wird, müssen die Präsidiums- oder Aufsichtsratsmitglieder im Falle von Verlusten persönlich haften. Angesichts der etwas unklaren Situation beim HSV dürfte die neue Aufgabe für den kommenden Geschäftsführer Schwalb keine einfache werden. Zumal der 47-Jährige im Sport-Management über keinerlei Erfahrungen verfügt.

Unterdessen wird der Trainer als möglicher Nachfolger von Heiner Brand ins Spiel gebracht. Schwalb jedoch hält sich bedeckt: "Für diese Frage bin ich der falsche Ansprechpartner, nur so viel: Heiner Brand ist die Identifikationsfigur des deutschen Handballs." In Hamburg heißt diese Martin Schwalb, zumindest noch bis zum Sommer.

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