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Handball: DHB-Team verliert in Island

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DHB-Team bangt um EM-Teilnahme

03.01.2012, 15:00 Uhr | dpa, dpa

Handball: DHB-Team verliert in Island. Vergebliche Mühe: Michael Haaß im Zweikampf mit Islands Sverre Jakobsson. (Foto: imago)

Vergebliche Mühe: Michael Haaß im Zweikampf mit Islands Sverre Jakobsson. (Foto: imago)

Für Deutschlands Handballer ist die EM-Teilnahme 2012 ernsthaft in Gefahr. Im Qualifikationsspiel gegen Island verlor die DHB-Auswahl in Reykjavik mit 31:36 (14:21). Die deutsche Nationalmannschaft wartet damit weiter auf den ersten Sieg in Island seit 1992. Nun müssen sie das Rückspiel im westfälischen Halle gewinnen, um sich ihre EM-Chancen zu erhalten.

Vor 5500 Zuschauern stemmte sich die deutsche Mannschaft zwar nach einem Neun-Tore-Rückstand beim 17:26 (39.) gegen ein drohendes Debakel, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden.

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Mindestens Platz zwei

Im ersten Spiel nach dem enttäuschenden Platz elf bei der WM in Schweden waren Michael Kraus und Lars Kaufmann (je 4) beste deutsche Torschützen. Für Island traf Gudjon Valur Sigurdsson zwölf Mal. In der Qualifikation für die EM 2012 muss die deutsche Mannschaft mindestens Zweiter der Gruppe fünf werden, um in Serbien dabei zu sein. Im Juni folgen noch je ein Spiel gegen Österreich und Lettland.

Glandorf und Bitter schmerzlich vermisst

In der wichtigen Partie musste die deutsche Mannschaft auf Holger Glandorf verzichten. Der Lemgoer Rückraumspieler blieb zu Hause bei seiner Frau Christin, die das zweite gemeinsame Kind erwartete. Zudem fehlte aus dem Kader, der vor fünf Wochen die direkte Qualifikation für ein Olympia-Ausscheidungsturnier verspielt hatte, Torhüter Johannes Bitter. Der Hamburger gönnt sich aus familiären Gründen eine Auswahlpause.

DHB-Team ausgekontert

Auch ohne das Duo war die deutsche Mannschaft dem spielstarken Gastgeber eine Viertelstunde lang ebenbürtig. Dann aber steigerte sich Islands Schlussmann Björgvin Gustafsson. Der künftige Magdeburger Bundesliga-Torhüter parierte die Würfe selbst freistehender deutscher Spieler. Nach dem 8:8 (16.) wurde die DHB-Auswahl dadurch ein ums andere Mal ausgekontert und geriet mit 9:14 (21.) ins Hintertreffen.

Palmarsson und Sigurdsson überragend

Auch eine Auszeit von Brand brachte keine Besserung. Vielmehr bekam die deutsche Abwehr den starken Spielmacher Aron Palmarsson nicht in den Griff. Der Kieler warf allein in der ersten Halbzeit sechs Tore und hatte neben Konterspezialist Sigurdsson von Rhein-Neckar Löwen wesentlichen Anteil daran, dass die DHB-Auswahl zur Pause mit 14:21 zurücklag. Zu diesem Zeitpunkt war jeglicher Optimismus auf einen Sieg oder wenigstens einen Punktgewinn im deutschen Lager verflogen und kehrte trotz zwischenzeitlich verkürzten Rückstandes beim 23:27 (47.) auch nicht mehr zurück.

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Brand will sich auf Island konzentrieren

Unmittelbar vor der Partie hatte Heiner Brand seine Zukunft als Bundestrainer erneut weiter offen gelassen. "Dazu möchte ich im Moment keinen Kommentar abgeben", sagte er in seinem ersten Interview seit Wochen. In dieser Zeit habe er die öffentliche Diskussion um seine Zukunft und seine Person verfolgt. "Ich werde zu gegebener Zeit etwas dazu sagen", erklärte Brand. "Das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Meine Aufgabe sind jetzt die beiden schweren Spiele gegen Island."

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