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DHB-Team hofft im Rückspiel auf 10.000 Fans

10.03.2011, 12:10 Uhr | dpa, dpa

DHB-Team hofft im Rückspiel auf die Fans. Uwe Gensheimer (li.) und Co. scheiterten ein ums andere Mal an Islands Keeper Gustavsson. (Foto: imago)

Uwe Gensheimer (li.) und Co. scheiterten ein ums andere Mal an Islands Keeper Gustavsson. (Foto: imago)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bleibt nach der 31:36 (14:21)-Niederlage gegen Island nichts anderes übrig, als den Blick nach vorne richten. Beim Rückspiel im westfälischen Halle sollen 10.000 Zuschauer dem Team von Bundestrainer Heiner Brand die Kraft geben, den Olympia-Zweiten zu schlagen. Der Druck auf die DHB-Auswahl ist groß, denn ein Erfolg ist für die EM-Teilnahme 2012 bitter nötig.

"Mit der Rückreise beginnt die volle Konzentration auf Sonntag. Darauf werden wir uns intensiv vorbereiten. Denn das Spiel wollen wir unbedingt gewinnen", sagte Michael Kraus vom HSV Hamburg.

Von eins auf drei

Nur mit einem Erfolg erhält das deutsche Team die Chance, aus eigener Kraft bei der EM 2012 in Serbien dabei zu sein und zugleich die letzte Möglichkeit zur Olympia-Qualifikation. Durch die Niederlage ist die DHB-Auswahl vom ersten auf den dritten Platz der Gruppe 5 hinter Österreich und Island zurückgefallen. Nur die ersten beiden Mannschaften sind im nächsten Januar in Serbien dabei.

Verhaltener Optimismus vor dem Rückspiel

Mut macht Kraus und seinen Kollegen, dass sie sich nach einem 17:26-Rückstand (39.) gegen Island auf 23:27 (47.) wieder herangekämpft hatten. "Man hat gesehen, dass wir mithalten können. Das stimmt uns positiv für das Rückspiel", meinte der Spielmacher. Auch Bundestrainer Brand sah dies als gutes Zeichen, bemängelte aber fehlende Konsequenz. "Wir haben die Big Points nicht gemacht."

In Island kann man verlieren

Ein Sieg in Reykjavik wäre eine riesige Überraschung gewesen. Immerhin wartet die deutsche seit 1992 Jahren auf einen Erfolg in Island. "Die Niederlage musste man einkalkulieren. Aber ich hatte es mir anders vorgestellt. Wir waren angetreten, um zu gewinnen. Aber hier werden die meisten Mannschaften, vielleicht bis auf die Franzosen, verlieren", erklärte Brand.

DHB-Team scheitert an Gustavsson

Seine Mannschaft scheiterte letztlich an ihrer schlechten Chancenverwertung. Dies lag zum einen an unvorbereiteten Torwürfen, aber auch an einem glänzend aufgelegten isländischen Schlussmann Björgvon Gustavsson, der 25 Bälle hielt. "Manchmal ist das so, dass ein Torwart das Tor zu macht. Aber so kann man kein Spiel gegen eine gute Mannschaft gewinnen", sagte Brand.

Brand lobt die Einstellung

Dem Bundestrainer fehlte es einmal mehr an der Bereitschaft seiner Spieler, in der Deckung besser zu spielen. "Ich hatte schon eine aggressivere Abwehr erwartet. Da haben wir zu wenig Begeisterung und Kampf gezeigt", kritisierte Brand, lobte aber gleichzeitig die generelle Einstellung seiner Spieler. "Sie haben bis zur letzten Sekunde gekämpft."

Die Zuschauer alleine können es nicht richten

Nun soll in Halle vor ausverkauftem Haus der zweite Sieg des Jahres gegen Island nach dem 27:24 bei der WM in Schweden eingefahren werden. Vor allem die Anfeuerung soll zusätzliche Kräfte freisetzen. "Diesen Rückenwind können wir gebrauchen. Das kann helfen, müde Phasen zu überstehen", sagte Brand. "Aber wir dürfen nicht den Fehler machen, nur auf die Zuschauer zu vertrauen. Das habe ich der Mannschaft auch schon in der Kabine gesagt."

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