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Rhein-Neckar Löwen in der Champions League vor dem Aus

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Champions League: Kiel und Löwen müssen bangen

27.04.2011, 09:03 Uhr | dpa

Rhein-Neckar Löwen in der Champions League vor dem Aus. Kiels Dominik Klein. (Foto: imago)

Kiels Dominik Klein. (Foto: imago)

Titelverteidiger THW Kiel muss um den Einzug ins Final Four der Champions League bangen. Die Zebras unterlagen beim spanischen Rekordchampion FC Barcelona mit 25:27 (15:14). Im Viertelfinal-Rückspiel am 1. Mai haben die Norddeutschen aber weiter alle Möglichkeiten und können die erneute Teilnahme am Endturnier vier Wochen später perfekt machen.

Im ersten Abschnitt sahen die rund 5000 Zuschauer im Palau Blaugrana das erwartete Duell auf Augenhöhe. Eine vielversprechende 15:11-Führung gab Kiel bis zur Pause wieder ab. Nach dem Wechsel verlor der THW dann seine Linie und ließ spielerische Ideen vermissen, um die starke Abwehr der Spanier zu entzaubern. Treffer gelangen fast nur durch Einzelaktionen aus dem Rückraum. Auf der anderen Seite bereitete Siarhei Rutenka immer wieder Schwierigkeiten.

Nur eins der Topteams kommt weiter

Im Vorjahresfinale hatte der THW sich noch mit 36:34 gegen Barcelona durchgesetzt, auch in der diesjährigen Gruppenphase kam es zum zweimaligen Zusammentreffen mit dem 17-fachen spanischen Meister. "Es ist natürlich traurig, dass nicht beide Teams beim Final Four dabei sein können", sagte Barcelonas Manager Xavier O'Callaghan. "Aufgrund des aktuellen Potenzials sollten eigentlich beide Mannschaften in Köln spielen." Von bislang 17 Aufeinandertreffen gewann Kiel neun, achtmal triumphierten die Iberer.

Rhein-Neckar Löwen vor dem Aus

Wesentlich schlechtere Chancen haben die Rhein-Neckar Löwen. Die Löwen verloren in Mannheim gegen Montpellier HB mit 27:29 (12:9). Der französische Meister um Welthandballer Nikola Karabatic kann sich im Rückspiel am kommenden Samstag sogar eine knappe Niederlage leisten.

Beide Teams lieferten sich vor 10.292 Zuschauern in der SAP-Arena lange einen hochklassigen Schlagabtausch. Montpellier war technisch etwas überlegen, was die Badener durch enormen Kampfgeist ausglichen. Allerdings konnten sie bis zum 8:8 in der 21. Minute nie in Führung gehen. Nach einer Auszeit lief es dann plötzlich und die Gastgeber warfen bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung zum 12:9 heraus.

Franzosen in der zweiten Hälfte stärker

Nach dem Wechsel kamen die Franzosen wieder stärker auf. Nachdem Michael Guigou Montpellier in der 43. Minute mit 20:19 erstmals wieder in Führung gebracht hatte, konnten die Löwen nicht mehr entscheidend kontern. Über 24:22 und 26:23 setzten sich Karabatic & Kollegen bis auf 29:25 vorentscheidend ab. Wenigstens gelang den Platzherren mit den beiden abschließenden Toren noch eine Ergebnisverbesserung zum 27:29. Nationalspieler Uwe Gensheimer war mit sieben Treffern, darunter ein Siebenmeter, bester Schütze der Löwen. Auf der Gegenseite brachte es Vid Kavticnik ebenfalls auf sieben Tore.

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