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Hamburg und Löwen im "Final4"

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Löwen und HSV stehen im "Final4"

02.05.2011, 10:07 Uhr | sid, dpa

Hamburg und Löwen im "Final4". Oliver Roggisch von den Rhein-Neckar Löwen jubelt über den Kampfsieg in Montpellier. (Foto: dpa)

Oliver Roggisch von den Rhein-Neckar Löwen jubelt über den Kampfsieg in Montpellier. (Foto: dpa)

Premiere in der Handball-Champions-League: Erstmals spielen der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen beim Endrunden-Turnier der besten vier Teams um den Titel in der Königsklasse. Bundesliga-Spitzenreiter Hamburg erreichte das "Final4" Ende Mai in Köln durch ein 37:37 (14:19) bei Medwedi Tschechow, nachdem die Hanseaten das Viertelfinal-Hinspiel gegen Russlands Serienmeister mit 38:24 gewonnen hatten.

Anschließend kämpften sich die Löwen dank einer überragenden zweiten Halbzeit durch einen 35:26 (15:17)-Sieg gegen Montpellier HB ins Halbfinale. Das Hinspiel hatten die Mannheimer in eigener Halle noch mit 27:29 verloren.

Hens und Duvnjak spielen stark

Moskau war gegen Hamburg von Beginn an die überlegene Mannschaft und erarbeitete sich in der ersten Halbzeit eine Acht-Tore-Führung (15:7). Zu diesem Zeitpunkt musste der HSV sogar kurz bangen, den 14-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel noch zu verspielen. Doch die Hanseaten steigerten noch vor der Pause ihre Wurfquote und kamen nach 45 Minuten durch Pascal Hens zum 28:28-Ausgleich. Der Nationalspieler hatte mit sechs Treffern im Rückspiel großen Anteil am "Final4"-Einzug der Hamburger. Bester HSV-Torschütze war allerdings der Kroate Domagoj Duvnjak, der acht Mal traf.

Löwen liegen zur Halbzeit zurück

Im Hexenkessel der neuen "Arena Montpellier" liefen die Löwen zunächst ständig einem Zwei- oder Drei-Tore-Rückstand hinterher. Der vom ehemaligen Kieler Nikola Karabatic angetriebene Champions-League- Sieger von 2003 war im ersten Durchgang zu stark, um sich von den Gästen in Bedrängnis bringen oder nervös machen zu lassen.

Neue Hoffnung bekamen die Löwen erst zu Beginn ihrer starken zweiten Hälfte, als sie aus einem 15:17-Rückstand eine 18:17-Führung machten. Hinten sorgte der überragende Torwart Slawomir Szmal nun dafür, dass die Badener in Front blieben. Vorne arbeiteten sie sich in der 43. Minute erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung heraus (24:21).

Montpellier fällt auseinander

Während die Löwen in der Folgezeit konzentriert weiterspielten und ihre Führung stetig ausbauten, verloren die Franzosen völlig die Linie und lebten fast nur noch von Einzelleistungen von Karabatic. Der Tabellendritte der Bundesliga feierte damit bereits den dritten spektakulären Auswärtssieg dieser Champions-League-Saison nach dem 31:30 beim FC Barcelona und dem 31:28 bei Croatia Zagreb.

Kiel und Flensburg ebenfalls noch dabei

An diesem Sonntag spielen in Titelverteidiger THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt zwei weitere Bundesligisten in deutsch-spanischen Duellen um den Halbfinal-Einzug. Die Kieler müssen in der Neuauflage des Vorjahresfinales gegen den FC Barcelona in eigener Halle einen 25:27-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Kaum noch Chancen auf das "Final4" haben hingegen die Flensburger, die im Hinspiel in der heimischen Campus-Halle gegen Ciudad Real mit 24:38 unter die Räder gekommen waren.

Das Endrunden-Turnier findet am 28./29. Mai in der Kölner Lanxess-Arena statt. Die Halbfinal-Partien werden am Montag um 15.00 Uhr in der Rheinmetropole ausgelost.

Gummersbach im Finale des Europapokals der Pokalsieger

Titelverteidiger VfL Gummersbach hat den erneuten Einzug ins Finale des Handball-Europapokals der Pokalsieger perfekt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Sead Hasanefendic gewann auch das Halbfinale-Rückspiel in Mazedonien gegen HC Vardar Skopje mit 38:29 (18:11). Bereits das Hinspiel hatte der Bundesligist in Gummersbach mit 33:21 für sich entschieden.

Auch im Rückspiel bewies der VfL vor 1200 Zuschauern in Skopje Nervenstärke und dominierte das Match. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die zum dritten Mal hintereinander ein Europacup-Finale erreicht hat. Das hat Gummersbach in seinen besten Zeiten nicht geschafft", sagte Hasanefendic. Beste Werfer des VfL waren Adrian Pfahl, Christoph Schindler, Patrick Wiencek und Vedran Zrnic, die jeweils fünf Tore erzielen konnten.

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