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Handball-Nationaltrainer Heiner Brand fordert zum Abschied einen Sieg

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Brand fordert zum Abschied einen Sieg

14.06.2011, 16:00 Uhr | dpa

Handball-Nationaltrainer Heiner Brand fordert zum Abschied einen Sieg. Bundestrainer Heiner Brand ist stets mit Herzblut an der Seitenlinie dabei. (Foto: dpa)

Bundestrainer Heiner Brand ist stets mit Herzblut an der Seitenlinie dabei. (Foto: dpa)

Mit der beruhigenden Gewissheit der gemeisterten EM-Teilnahme setzt Heiner Brand an diesem Sonntag den Schlusspunkt unter seine außergewöhnliche Karriere als Handball-Bundestrainer. Im bedeutungslosen Qualifikationsspiel gegen Lettland nimmt der 58-Jährige zum letzten Mal auf der harten Trainerbank Platz, ehe er zum 1. Juli auf den weichen Sessel als Manager im Verband wechselt. "Nach vierzehneinhalb Jahren ist das gewiss ein besonderes Spiel. Da wird mit Sicherheit auch Wehmut aufkommen", sagte Brand (Die besten Anekdoten aus Heiner Brands Karriere als Bundestrainer).

Ob Favorit Martin Heuberg oder aber ein anderer Kandidat Bundestrainer wird: Brands Nachfolger wird in sehr große Fußstapfen treten.

Inwieweit das Ende einer Ära unter dem als Nachfolger erwarteten Martin Heuberger auch ein Neuanfang wird, bleibt abzuwarten. Selbst wenn entgegen aller Prognosen nicht der 47 Jahre alte Assistent von Brand neuer Bundestrainer werden sollte, ist eines gewiss: Er tritt in sehr große Fußstapfen.

Der Trophäenschrank ist voll

Und muss sich auch schon Brands hohen Ansprüchen stellen: Die Teilnahme an den Olympischen Spiele 2012 in London ist das Ziel. "Der neue Bundestrainer sollte alles daransetzen, das zu schaffen", sagte der scheidende Coach. Seit seinem Amtsantritt 1997 hat Brand den Männer-Handball zu Erfolgen, ins Bewusstsein der Menschen und ans Geld von Sponsoren geführt. Weltmeister 2007 im eigenen Land, Europameister 2004, Olympia-, WM- und EM-Zweiter sowie EM-Dritter: Unter seiner Ägide reihte sich Erfolg an Erfolg für die Nationalmannschaft.

Zuletzt jedoch verblasste der Glanz. Vorrunden-Aus bei Olympia in Peking, EM-Zehnter 2010 und zuletzt nur Elfter bei der WM in Schweden. Brand, der sich jahrelang bereits erfolglos mit der Forderung nach mehr Unterstützung aus der Bundesliga aufgerieben hatte, geriet in die Kritik. In der Summe entschied sich der Gummersbacher, seinen ursprünglich bis 2013 laufenden Vertrag nicht zu erfüllen, ließ sich aber noch überreden, die EM-Qualifikation durchzuziehen.

Anspannung weicht nach der Qualifikation

Die hat er gemeistert. Und kann so mit einem Erfolg abtreten. Nach dem entscheidenden 28:20-Sieg gegen Österreich war bei Brand auch jeglicher Missmut wieder verflogen. Gelöst und entspannt gab er sich, keine Spur mehr von Bärbeißigkeit. Ob die Spieler in Trier noch einmal für ihn spielen sollen? "Das ist nicht nötig. Die sollen gewinnen. Dann is jut", sagte er.

Beim letzten Spiel wird es keinen offiziellen Abschied geben. Mit Verweis auf protokollarische Zwänge bei einem EM-Qualifikationsspiel verzichtet der DHB darauf. Die Spieler aber wollen sich daran nicht halten. "Wir werden uns was Besonderes einfallen lassen, damit er sich immer an uns erinnert. Das hat er einfach verdient", sagte Spielmacher Michael Kraus, der jedoch wegen der hartnäckigen Verletzung am linken Wadenbeinköpfchen seine Saison beendet hat und nicht mitspielen wird.

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