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Handball: THW Kiel sichert sich gegen den HSV den Supercup

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Kiel holt sich den Supercup

30.08.2011, 21:54 Uhr | dpa, dapd

Handball: THW Kiel sichert sich gegen den HSV den Supercup. Erfolgreicher Saisonstart: Der THW Kiel (rechts Marcus Ahlm) sichert sich den Supercup. (Quelle: dpa)

Erfolgreicher Saisonstart: Der THW Kiel (rechts Marcus Ahlm) sichert sich den Supercup. (Quelle: dpa)

Vorteil THW Kiel: Der Pokalsieger hat durch einen 24:23 (15:14)-Prestigesieg gegen den deutschen Handball-Meister HSV Hamburg zum sechsten Mal den Supercup gewonnen. Durch den sechsten Supercup-Sieg verhinderte der deutsche Rekordmeister den Hattrick für die Hamburger und unterstrich seine Favoritenstellung für die am Samstag beginnende Bundesliga-Saison. Vor 8681 Zuschauern in der Münchner Olympiahalle warfen Kim Andersson (9) und Momir Ilic (8/4) die meisten Tore für Kiel. Bester Hamburger Werfer war Pascal Hens (7).

Zum offiziellen Saisonauftakt konnten die beiden Top-Teams noch nicht mit ihrem kompletten Kader antreten. Bei Kiel fehlte der angeschlagene Christian Zeitz, der nur als Betreuer auf der Bank saß. Bei den Hamburgern war Spielmacher Michael Kraus nicht dabei. Der Nationalspieler kuriert die Folgen eines Autounfalls aus. Zudem musste der neue HSV-Trainer Per Carlen im rechten Rückraum sowohl auf seinen Sohn Oscar (Kreuzbandriss) als auch auf den Polen Marcin Lijewski (Sprunggelenksblessur) verzichten.

Andersson trumpft auf

Dennoch brauchten beide Team nur kurz, um ins Spiel zu finden. Vor allem der lang vermisste Kim Andersson trumpfte beim THW auf. Der Linkshänder aus Schweden, der wegen langwieriger Knieprobleme sowie eines Daumenbruchs fast die gesamte vorige Spielzeit ausgefiel, war in seinem Tatendrang nicht zu bremsen. Allein bis zum 7:3 (9.) traf Andersson fünfmal ins Hamburger Tor. Zudem war Momir Ilic treffsicher vom Punkt und versenkte bis zum 10:5 (17.) alle vier Siebenmeter für den deutschen Rekordmeister.

Danach begann Trainer Alfred Gislason nach und nach Spieler zu wechseln. Den dadurch entstandenen Bruch nutzten die Hamburger zur Aufholjagd. Angeführt vom starken Nationalmannschafts-Kapitän Pascal Hens machte der Meister beim 14:14 (30.) den Rückstand wett, musste aber kurz vor der Pause noch einen Treffer des überragenden Andersson hinnehmen und ging daher mit einem 14:15-Rückstand in die Pause.

Kiel geht als Favorit in die Runde

"Wir wollen jedes Spiel gewinnen - also auch den Supercup", sagte Kiels Kapitän Marcus Ahlm. Entsprechend motiviert ging das Team von Trainer Alfred Gislason in die zweite Halbzeit und zog zunächst wieder auf 18:15 (37.) davon. Das aber reichte noch nicht zur Vorentscheidung, weil der HSV beim 18:18 (43.) wieder ausglich und durch Hens beim 20:19 (46.) gar seine erste Führung warf. Danach agierten die Nordrivalen auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für Kiel.

Der Rekordmeister geht für die Trainer der Bundesligisten auch als Favorit in die Saison. In einer Umfrage legten sich sechs Coaches auf den 17. Triumph des THW fest, auf eine Titelverteidigung des HSV Hamburg tippten nur zwei Trainer. Die übrigen zehn rechnen mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Spitzenteams und wollten keinen Favoriten benennen.

Trainer wollen nichts von Ausnahmestellung wissen

Die beiden Trainer der Favoriten weisen die vermeintliche Ausnahmestellung ihrer Mannschaften hingegen zurück und nennen als einzige Coaches auch andere Teams als potenzielle Titelkandidaten. "Es wird ein Fünfkampf zwischen Hamburg, Kiel, den Rhein-Neckar Löwen, Berlin und Flensburg", sagte Gislason. Auch für Carlen haben die Rhein-Neckar Löwen "Außenseiterchancen" auf die Meisterschaft.

Die Bundesliga startet für den HSV am Samstag gegen den TuS N-Lübbecke. Die Kieler empfangen einen Tag später im Schleswig-Holstein-Derby die SG Flensburg-Handewitt.

Leichte Aufgaben im Pokal

Bei ihrem Einstand in den Pokalwettbewerb in dieser Saison stehen die Nordrivalen derweil vor leichten Aufgaben. Kiel muss beim SC Magdeburg II antreten, Hamburg bei der HSG Gütersloh. Bei der Auslosung kamen auch zwei Bundesliga-Duelle zustande: Zum Top-Spiel empfängt der TV Großwallstadt die Rhein-Neckar Löwen und der SC Magdeburg muss zum Aufsteiger Eintracht Hildesheim.

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