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Handball: THW Kiel baut Startrekord aus

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Kiel baut Startrekord aus

30.10.2011, 19:18 Uhr | sid

Handball: THW Kiel baut Startrekord aus. Kiels Filip Jicha (li.) setzt sich auf dem Weg zum Tor durch.  (Quelle: dpa)

Kiels Filip Jicha (li.) setzt sich auf dem Weg zum Tor durch. (Quelle: dpa)

Der Handball-Bundesliga droht ein Alleingang des Rekordmeisters THW Kiel. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason nahm auch die schwere Auswärtshürde bei den Füchsen Berlin und baute mit dem 33:32 (17:17)-Erfolg in der Hauptstadt den Startrekord auf 20:0 Punkte aus. Damit haben die Kieler schon vier Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger HSV Hamburg. Der Titelverteidiger hatte bereits am Samstag einen 36:22 (16:12)-Pflichtsieg gegen HBW Balingen-Weilstetten verbucht.

Beste THW-Werfer bei den Füchsen waren der bärenstarke Daniel Narcisse (9 Tore) und Momir Ilic (6). Für die Füchse warf der Spanier Iker Romero acht Treffer. "Es war klar, dass es eine enge Kiste wird. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, das ist unsere Aufgabe", sagte THW-Nationalspieler Dominik Klein.

Nach der Pause zieht Kiel davon

In Berlin erwischte der THW einen Start nach Maß und zog, angetrieben vom französischen Nationalspieler Narcisse, schnell auf 5:1 (6.) davon. Doch die heimstarken Füchse blieben gelassen und fanden mit zunehmender Spielzeit in der ersten Halbzeit immer besser in die Begegnung. Berlins Nationaltorhüter Silvio Heinevetter steigerte sich von Minute zu Minute. So holten die Gastgeber in der temporeichen Begegnung Tor um Tor auf und schafften bis zur Pause den Ausgleich.

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Nach dem Wechsel setzte sich der THW aber wieder schnell auf drei Tore ab (24:21). Die Füchse vergaben in dieser Phase zu viele Chancen und scheiterten entweder an Latte und Pfosten oder am sich steigernden französischen Weltmeister Thierry Omeyer im THW-Tor. Angetrieben von den Zuschauern kämpften die Füchse zwar verbissen um den Anschluss, doch Kiel behielt die Nerven und profitierte von der starken Ersatzbank. Beim 28:23 war in der 47. Minute eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn Berlin in der Schlussminute noch einmal bis auf ein Tor herankam. Nach der zweiten Saisonniederlage liegen die Berliner schon fünf Minuspunkte hinter dem THW, der an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht.

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