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DHB-Frauen verlieren gegen Island

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DHB-Frauen nach starkem Start gegen Island völlig von der Rolle

08.12.2011, 11:10 Uhr | dpa

DHB-Frauen verlieren gegen Island. Zweite WM-Schlappe: Nach der 20:26-Niederlage gegen Island müssen Anja Althaus und Co. ums Achtelfinale zittern. (Quelle: dpa)

Zweite WM-Schlappe: Nach der 20:26-Niederlage gegen Island müssen Anja Althaus und Co. ums Achtelfinale zittern. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handball-Frauen müssen bei der WM in Brasilien um das Erreichen des Achtelfinals zittern. Einen Tag nach dem mühsamen Sieg gegen Außenseiter China kassierte das Team von Bundestrainer Heine Jensen vor 800 Zuschauern eine 20:26 (12:13)-Niederlage gegen Island. Nach nun zwei Niederlagen benötigt die DHB-Auswahl dringend einen Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Afrika-Meister Angola, um sicher in die K.o.-Phase einzuziehen.

Franziska Mietzner war mit acht Treffern einmal mehr beste Werferin der deutschen Mannschaft, die sich vor allem im Angriff deutlich steigern muss.

Nach Jensens Wechselorgie geht's bergab

Gleich zu Beginn machten die deutschen Frauen klar, dass sie Wiedergutmachung für den schwachen Auftritt gegen China betreiben wollten. Schnell hatte sich die DHB-Auswahl einen 11:4-Vorsprung (17.) erspielt. Dann wechselte Bundestrainer Heine Jensen fast die komplette Mannschaft aus. In der Folge lief nichts mehr zusammen. 1:9 Tore in den 13 Minuten bis zur Pause brachten die Deutschen mit 12:13 ins Hintertreffen.

Vier Siebenmeter in Serie bringen die Entscheidung

In der zerfahrenen zweiten Halbzeit tat sich das DHB-Team weiter schwer gegen die zupackende und bewegliche Abwehr der Isländerinnen. Zudem bekam Torhüterin Katja Schülke fast keinen Ball zu fassen. Trotzdem erkämpfte sich die deutsche Mannschaft wieder ein 18:17 (47.). Doch das reichte nicht zum ersehnten Erfolg, weil sich die Fehler anschließend wieder häuften und Island auch dank vier Siebenmetern in Serie mit fünf Toren davonzog.

Titelverteidiger Russland weiter fehlerfrei

Deutschlands Gruppengegner Norwegen (26:20 gegen Angola) und Montenegro (42:15 gegen China) gaben sich derweil keine Blöße und stehen vorzeitig im Achtelfinale. Ebenso hat auch Titelverteidiger Russland mit einem 35:26 gegen die Niederlande die Runde der letzten 16 erreicht. Die Russinnen sind im Turnier weiterhin ohne Punktverlust. Hinter der Sbornaja qualifizierten sich in der Gruppe B auch die Spanierinnen für die K.o.-Runde.

Sollte die deutsche Auswahl ihr letztes Gruppenspiel gewinnen, trifft sie im Achtelfinale entweder auf Russland oder Spanien.

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