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Handball-WM: Deutsche Handball-Frauen verpassen Olympia

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Handball - Frauen-WM in Brasilien  

Deutsche Handball-Frauen werden selbst von Angola vorgeführt

12.12.2011, 14:12 Uhr | sid, dpa

Handball-WM: Deutsche Handball-Frauen verpassen Olympia. Tränen und Enttäuschung bei den deutschen Handball-Damen: Die WM ist zu Ende und Olympia verpasst. (Quelle: imago)

Tränen und Enttäuschung bei den deutschen Handball-Damen: Die WM ist zu Ende und Olympia verpasst. (Quelle: imago)

Gegen Angola erstmals verloren, das Achtelfinale der Handball-WM verpasst und keine Chance mehr auf Olympia 2012 in London: Der "Totalschaden" der deutschen Handballerinnen beim Weltturnier in Brasilien ist bittere Wahrheit geworden. Das Team von Trainer Heine Jensen verlor zum Abschluss der Vorrunde in Santos gegen Außenseiter Angola 22:25 (10:14) und verfehlte zwei Tage nach dem enttäuschenden 20:26 gegen Island endgültig alle seine Ziele.

Ein Jahr nach dem desaströsen 13. Platz bei der EM stehen die deutschen Damen damit erneut vor einem Scherbenhaufen. Nach der dritten Niederlage im fünften Gruppenspiel muss die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) als Tabellenfünfter der Gruppe A nun gegen Australien im so genannten Presidents Cup um die Plätze 17 bis 24 antreten.

Unerklärliche Leistungen bedürfen der Analyse

Für das deutsche Team war es gegen Afrikameister Angola im zehnten Duell die erste Niederlage, die auch Stefanie Melbeck mit sieben Treffern als beste Werferin nicht verhindern konnte. "Das ist eine riesige Enttäuschung. Wir haben mit dem Weiterkommen gerechnet. Jetzt müssen wir in aller Ruhe analysieren, wenn das Team wieder zu Hause ist. Diese Schwankungen in den Leistungen sind jedenfalls unerklärlich", sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. Jensen haderte vor allem mit seiner Offensive: "Unsere Chancenverwertung war unterirdisch. Eine Effektivität von 45 Prozent im Positionsangriff - das geht nicht, das ist nur schwer zu verstehen."

Der Sieg gegen den Olympiasieger gerät zum Ausreißer nach oben

Nach den schwachen Auftritten gegen Island und China waren den deutschen Frauen Nervosität und Verunsicherung von Beginn an deutlich anzumerken, obwohl mit einem Sieg gegen Olympiasieger Norwegen ein perfekter Start ins Turnier gelungen war. Erst nach vier Minuten und vier Fehlwürfen gelang Isabell Klein das erste Tor zum 1:1, und auch danach fehlten die spielerische Linie und vor allem Treffsicherheit im Angriff. So hielt Angola das Spiel offen, auch eine Zwei-Tore-Führung (5:3/11.) verhalf nicht zu Konstanz.

Zuviele Fehlversuche

Trotz einiger guter Paraden und lautstarker Anweisungen durch Torfrau Clara Woltering brachten die quirligen, aber keineswegs herausragenden Gegnerinnen die deutsche Defensive immer wieder in Verlegenheit - und vorne reihte sich Fehlwurf an Fehlwurf. Als Top-Torjägerin Franziska Mietzner dann auch noch einen Siebenmeter an den Pfosten setzte, verlor Jensens Team endgültig den Faden. Bis zur 25. Minute zog Angola mit drei Toren in Folge auf 10:7 davon.

Keine holt die Kohlen aus dem Feuer

Auch nach einer Auszeit agierte das Team kopflos, niemand übernahm Verantwortung, selbst erfahrene Spielerinnen wie Anna Loerper, Melbeck, Anja Althaus oder Nadine Krause vermochten dem Spiel keine Struktur zu verleihen - sie alle schlichen mit hängenden Köpfen beim Halbzeitstand von 10:14 in die Kabine.

Sogar der Siebenmeter sitzt nicht

Allein Melbeck und die überragende Woltering, die unmittelbar nach der Pause mit drei starken Paraden die frühe Entscheidung verhinderte, hielten den Kopf oben. Der Rest des Teams hielt Tiefschlaf. Die Afrikanerinnen dagegen blieben hellwach und verteidigten ihren Vorsprung mit einfachen Mitteln und dank zahlloser technischer Fehler des Gegners zunächst erfolgreich. Beim Stand von 13:17 nach 40 Minuten zeichnete sich allmählich ein Desaster ab, zumal auch Loerper von der Siebenmeter-Linie patzte. Angola, das in Torfrau Marisa Barbosa einen sicheren Rückhalt hatte, erhöhte auf 20:14 (45.) und führte den Favoriten phasenweise vor. Erst als den Afrikanerinnen die Kräfte schwanden, bekam das DHB-Team noch einmal Oberwasser, doch zahllose Fehler bremsten die Aufholjagd immer wieder.

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