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Handball-EM: Deutschland zieht in die Hauptrunde ein

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Deutschland zieht als Erster in die Hauptrunde ein

19.01.2012, 20:02 Uhr | dpa, sid

Handball-EM: Deutschland zieht in die Hauptrunde ein. Uwe Gensheimer schreit seine Freude über den Sieg gegen Schweden heraus.

Uwe Gensheimer schreit seine Freude über den Sieg gegen Schweden heraus. (Quelle: dapd)

Die deutschen Handballer haben Olympia weiter im Blick. Im letzten Vorrundenspiel der EM in Serbien entzauberte der Außenseiter den WM-Vierten Schweden und zog dank eines überlegenen 29:24 (20:15) in die Hauptrunde ein. Vor 4000 Zuschauern zeigte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) vor allem in der ersten Halbzeit eine spektakuläre Leistung. "Wir denken nach wie vor von Spiel zu Spiel, genauso werden wir in die Hauptrunde gehen. Wir haben alles in der Hand und werden nicht auf die anderen schauen", sagte Bundestrainer Martin Heuberger. Beste Akteure im deutschen Team waren Torhüter Silvio Heinevetter und der neunfache Torschütze Uwe Gensheimer.

"Wir haben heute als Mannschaft sehr gut gespielt, ich glaube auch in der Höhe verdient gewonnen. Wir haben jetzt das Optimum rausgeholt und von daher sind wir glücklich", sagte Heinevetter. Am Dienstag startet das Team in Belgrad in die zweite Turnierphase mit mindestens zwei Punkten aus dem Spiel gegen Schweden. "Ich glaube, wir haben es geschafft, uns von Spiel zu Spiel zu steigern. Darauf können wir aufbauen. Ich hoffe, dass es in den nächsten Spielen über die ganze Spielzeit klappt", sagte Gensheimer.

Als Erster eine Runde weiter

Uwe Gensheimer bleibt vom Siebenmeter-Punkt ganz souverän. (Quelle: dapd)Uwe Gensheimer bleibt vom Siebenmeter-Punkt ganz souverän.Im zweiten Spiel des Abends machte Mazedonien die DHB-Auswahl zum Gruppensieger. Die Mannschaft um Superstar Kiril Lazarov besiegte Tschechien mit 27:21 (12:12) und zieht ebenfalls in die Hauptrunde ein. Dort startet die deutsche Mannschaft mit vier Punkten aus den Partien gegen Schweden und Mazedonien, da die Niederlage gegen die ausgeschiedenen Tschechen nicht gewertet wird.

"Ich möchte unser Spiel gewinnen", hatte Heuberger vor dem 101. Duell mit Schweden verkündet. Doch die Stärken der Skandinavier hatten ihn auch zur Warnung veranlasst. Die Schweden stellen eine stabile Abwehr und erzielen viele Tore aus Kontern. "Sehr gut ist bisher der Tempogegenstoß. In der ersten Viertelstunde haben sie Tschechien überrannt und damit die Grundlage für den Sieg gelegt", analysierte der Bundestrainer. Zudem hätten sie in Kim Andersson vom deutschen Rekordmeister THW Kiel einen überragenden Akteur. "Das macht sie gefährlich", mahnte er.

Auf dem Spielfeld demonstrierte seine Auswahl dann, dass sie alle seine Hinweise und Mahnungen verinnerlicht hatte. In der Abwehr ließen die deutschen Spieler den gefürchteten Andersson nicht zur Entfaltung kommen. Dafür trafen zwar Kim Ekdahl du Rietz (6) und Jonas Larholm (5) im ersten Durchgang fast nach Belieben. Dies aber fiel nicht ins Gewicht, weil die Mannen um den in der 25. Minute eingewechselten Kapitän Pascal Hens im Angriff konsequent ihre Chancen nutzten.

Gensheimer vor der Pause nicht zu halten

Vor allem Gensheimer zeigte sein großes Reservoir an Wurfmöglichkeiten und traf schon in der ersten Halbzeit achtmal. Geführt von Spielmacher Michael Haaß entwickelten die Rückraumspieler die zuletzt meist vermisste Durchschlagskraft. So enteilte der eigentliche Außenseiter von 3:1 (3.) über 8:3 (10.) bis auf 11:5 (14.).

Anschließend wechselte Heuberger auf einigen Positionen. Die Findungsphase im deutschen Team nutzte der WM-Vierte Schweden, der sich bereits zuvor für die Hauptrunde qualifiziert hatte, um den Rückstand zu verringern. Dies blieb jedoch ohne Wirkung auf die DHB-Auswahl, die sich wieder auf 20:14 absetzte und mit einem 20:15-Vorsprung in die Pause ging.

Die Schweden, die mit sieben Bundesliga-Spielern angetreten waren, gaben sich aber nicht auf. Angetrieben von Larholm und Ekdahl du Rietz jagten sie dem Rückstand hinterher. Die deutsche Mannschaft behielt trotz des zwischenzeitlichen 22:19 (40.) weitgehend kühlen Kopf und verteidigte die Führung tapfer bis zum Schluss.

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