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Handball-EM: Ungarn schockt Titelverteidiger Frankreich

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Topfavorit Frankreich hat kaum noch Chancen auf den Titel

20.01.2012, 20:16 Uhr | sid

Handball-EM: Ungarn schockt Titelverteidiger Frankreich. Frankreichs Superstar Nikola Karabatic hat einen schweren Stand gegen die Ungarn Balazs Laluska (li.) und Ferenc Ilyes. (Quelle: Reuters)

Frankreichs Superstar Nikola Karabatic hat einen schweren Stand gegen die Ungarn Balazs Laluska (li.) und Ferenc Ilyes. (Quelle: Reuters)

Ungarn hat bei der Handball-EM in Serbien eine faustdicke Überraschung geschafft. Der WM-Siebte gewann in Novi Sad zum Abschluss der Vorrunde gegen Titelverteidiger Frankreich mit 26:23 (12:14). Für den Weltmeister und Olympiasieger war es bereits die zweite Turnierniederlage nach dem 26:29 zum Auftakt gegen Spanien. Damit startet der Topfavorit auf den Titel mit 0:4 Punkten in die Hauptrunde und die Titelverteidigung rückt in weite Ferne.

Überragender Akteur bei den Ungarn war Torhüter Nandor Fazekas, der 48 Prozent aller Würfe parierte. Die meisten Tore warfen Szabolcs Zubai (6) für den Sieger und Xavier Barrachet (5) für Frankreich.

Spanien wirft Russland aus dem Turnier

Als Sieger der Gruppe C erreichte Spanien die Hauptrunde. Der WM-Dritte bezwang Russland mit 30:27 (17:11). Während die Iberer mit 3:1 Punkten in die zweite Turnierphase gehen, bedeutete die Niederlage das EM-Aus für die Russen. Die Ungarn, die Spanien ein 24:24 abgerungen hatten, wurden Gruppenzweiter.

Handball - Videos 
Spanien wirft die Russen aus dem Turnier

Zusammenfassung: Souveräner Sieg für die starken Iberer. Video

Kroatien weiter mit weißer Weste

In der Staffel D setzte sich Kroatien ohne Punktverlust durch. Der WM-Fünfte gewann in Vrsac sein letztes Vorrundenspiel gegen Norwegen mit 26:20 (13:8). Im Duell mit den ausgeschiedenen Skandinaviern warf Ivan Cupic von den Rhein-Neckar Löwen (6/6) die meisten Tore für Kroatien. Erlend Mamelund (6/2) traf für Norwegen am besten.

Island enttäuscht gegen Slowenien

Eine überraschende Niederlage musste Island hinnehmen. Der WM-Sechste verlor gegen Slowenien mit 32:34 (13:17) und startet wie Frankreich ohne Punktgewinn in die Hauptrunde. Der ehemalige Bundesliga-Spieler Gudjon Valur Sigurdsson (9) war erneut bester Torschütze für Island.

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