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Handball-EM: Last-Minute-Ausgleich durch Christophersen

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Christophersen ist der Held des DHB-Teams

23.01.2012, 09:26 Uhr | t-online.de, dapd

Der deutsche Halbfinal- und Olympia-Traum geht weiter

Sven-Sören Christophersen ist der Matchwinner gegen Serbien.


Gegen EM-Gastgeber Serbien krönte Sven-Sören Christophersen eine furiose Aufholjagd mit dem Ausgleich zwei Sekunden vor dem Ende der Hauptrunden-Begegnung. Martin Heuberger hatte ihn in den letzten Sekunden als siebten Feldspieler anstelle des überragenden Torwarts Silvio Heinevetter eingewechselt. Im ersten, katastrophalen Spiel gegen Tschechien präsentierte die Mannschaft sich noch leb- und führungslos. Nach der dramatischen Partie gegen Serben sind Wille und Emotionen ins Team zurückgekehrt.

"Wenn man ein tot geglaubtes Spiel noch in ein Unentschieden umwandelt, ist es ein Erlebnis, was uns noch weiter pusht", sagte Christophersen. Die Variante mit ihm als zusätzlichen Feldspieler war einstudiert - wenn auch nicht in dieser exakten Umsetzung. "Es hat mich schon überrascht, dass er aufs Tor wirft", sagte Trainer Martin Heuberger und schmunzelte. Ein Ungehorsam, den der Trainer gern akzeptierte.

Zwischenzeitlich hatte die deutsche Mannschaft mit sieben Toren zurückgelegen. Nach dem 8:15 kurz nach Beginn von Durchgang zwei, legte Silvio Heinevetter im Tor den Grundstein für Christophersens Heldentat. 16 von 37 Würfen der Serben konnte er abwehren. Heinevetter blickte nach dem Spiel voraus und kündigte für das kommende Duell mit Dänemark ein "heißes Tänzchen" an.

Sven-Sören Christophersen (grünes Trikot) bei seinem Wurf zum Unentschieden gegen EM-Gastgeber Serbien. (Quelle: imago)Sven-Sören Christophersen (grünes Trikot) bei seinem Wurf zum Unentschieden gegen EM-Gastgeber Serbien.Halbfinal-Einzug aus eigener Kraft möglich

Deutschland kann nun mit einem weiteren Sieg in Belgrad gegen den Vize-Weltmeister bereits den Halbfinal-Einzug perfekt machen, und damit wohl auch die Teilnahme an einem der drei olympischen Qualifikationsturniere im April . Allerdings darf dafür Deutschlands letzter Hauptrundengegner Polen nicht gegen Mazedonien gewinnen.

Olympia-Qualifikation hat Priorität

Der Turm in der Schlacht, Oliver Roggisch kündigte im Bezug auf aufkommende Träume vom Europameisterschafts-Titel an, dass andere Ziele Priorität hätten. "Unsere Moral war unglaublich. Aber wir haben nicht gespielt wie ein Halbfinalist. Erst wenn die Olympia-Qualifikation erreicht ist, werden wir unser Ziel vielleicht neu definieren", sagte der Abwehrchef, der trotz seines Nasenbeinbruchs durchhielt. Im Kampf um eines der beiden verbliebenen Tickets für die olympischen Vorausscheidungen hat man nun beste Karten: 5:1 Punkte, Tabellenführer der Gruppe 1.

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