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Handball-EM 2012: Deutschland verpasst vorzeitigen Halbfinal-Einzug

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Deutschland verpasst vorzeitigen Halbfinal-Einzug

24.01.2012, 12:21 Uhr | dpa, t-online.de

Deutschland vergibt erste Chance aufs Halbfinale

Starker Auftakt reicht gegen Dänemark nicht aus.


Die schlechte Nachricht: Deutschland hat durch das 26:28 (14:17) gegen Dänemark den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale der Handball-EM verpasst. Die gute Nachricht: Im abschließenden Hauptrundenspiel gegen Polen am Mittwoch hat das DHB-Team noch eine Chance, sich zu qualifizieren. Dort geht es dann auch um einen Platz im Qualififikationsturnier für Olympia.

Vor rund 5000 Zuschauern in der Arena Belgrad warfen Uwe Gensheimer (4/2), Michael Haaß, Lars Kaufmann und Christoph Theuerkauf (alle 4) die meisten Tore für das deutsche Team. "Dänemark ist nicht umsonst Vize-Weltmeister, das ist eine ganz ausgebuffte Mannschaft. Wir waren einfach nicht clever genug", sagte Trainer Martin Heuberger.

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Stimmen zur Pleite des DHB-Teams gegen Dänemark. Video



Mit Pascal Hens von Beginn an

Heuberger traf wieder einmal eine überraschende Entscheidung. Er stellte Kapitän Pascal Hens in die Anfangsformation, obwohl dieser noch am Vortag wegen eines Magen-Darm-Infektes das Bett gehütet hatte. "Wir brauchen ihn gegen Dänemark", begründete er die Maßnahme.

Die deutsche Mannschaft erwischte einen glänzenden Start und setzte sich mit 5:1 (6.) ab. Eine frühe Auszeit von Dänemarks Trainer Ulrik Wilbek fruchtete dann nach dem 6:2 (7.). Der Vorsprung der DHB-Auswahl schmolz Tor um Tor und war beim 6:6 (13.) aufgebraucht. Doch ungeachtet dessen spielte das Team um den weiter glücklos, aber engagiert agierenden Hens mit großer Gelassenheit weiter und zog so wieder mit 10:8 (23.) in Front.


Fehler in der Offensive

Danach jedoch häuften sich einmal mehr die Fehler in der Offensive. Diese nutzten die Dänen eiskalt zu Kontertoren durch Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt und Hans Lindberg vom HSV Hamburg. Das Team von Bundestrainer Heuberger geriet so mit 11:14 (25.) ins Hintertreffen und ging mit einem 14:17-Rückstand in die Pause, weil die Skandinavier im Angriff weitaus effektiver waren.

Vor allem mit ihrem blitzschnellen Konterspiel hielten die Dänen das deutsche Team auf Distanz. Die DHB-Auswahl hatte sich mühevoll auf 16:18 (35.) herangekämpft, da sorgten drei Treffer aus Tempogegenstößen beim 16:21 (38.) für einen Fünf-Tore-Rückstand. Deutschland kam noch einmal auf zwei Tore heran, vergab aber in den Schlusssekunden mehrmals die Möglichkeit, noch weiter zu verkürzen. "Wir haben die Abschlüsse zu früh gesucht", ärgerte sich Hens nach der Partie.

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