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Handball: THW Kiel auf dem Weg zur Meisterschaft nicht zu bremsen

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27. Sieg im 27. Spiel für Kiel

11.04.2012, 22:16 Uhr | dpa, dapd

Handball: THW Kiel auf dem Weg zur Meisterschaft nicht zu bremsen. Erfolgsgarant: Momir Ilic war bester Kieler Werfer beim Sieg des THW (re. Marcus Ahlm) in Lemgo. (Quelle: imago)

Erfolgsgarant: Momir Ilic war bester Kieler Werfer beim Sieg des THW (re. Marcus Ahlm) in Lemgo. (Quelle: imago)

Der THW Kiel bleibt in der Handball-Bundesliga unbesiegbar. Der Tabellenführer setzte sich beim TBV Lemgo mit 31:25 (13:12) durch und baute mit dem 27. Saisonerfolg sein Konto auf herausragende 54:0 Punkte aus. Auf dem ungefährdeten Weg zum 17. Meistertitel hatte der Rekord-Champion aber erheblich Mühe, ehe sich vor 8300 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion in der Schlussviertelstunde das Kräfteverhältnis zugunsten des Favoriten verschob.

Der starke National-Keeper Carsten Lichtlein war der Garant dafür, dass die Lemgoer in der 17. Minute mit 7:3 führten. Erst kurz vor der Halbzeitsirene sorgte Kreisläufer Marcus Ahlm für die knappe Führung der Zebras, nachdem Lemgo den Druck nicht mehr halten konnte.

Ilic ragt mit elf Treffern heraus

Kurz nach der Pause mussten die Gastgeber einen herben Verlust hinnehmen. Nach einem Kopftreffer durch Kiels Daniel Narcisse schied Lichtlein (32.) mit einem geschwollenen Auge aus. Nur Sekunden später dann der nächste Schock: Jens Bechtloff sah nach einem relativ harmlosen Foul an Narcisse (34.) unberechtigt Rot.

Trotzdem führte Lemgo mit 18:16 (38.). Erst in den letzten 15 Minuten konnte der THW seine physische Überlegenheit ausspielen. Zudem machte sich der Wechsel im Tor vom schwachen Thierry Omeyer zu Andreas Palicka bezahlt. Überragender Kieler Werfer beim Erfolg in Ostwestfalen war Momir Ilic (11 Tore). Lemgo hatte seinen erfolgreichsten Torschützen in Sebastian Preiß (5).

Füchse festigen Platz zwei

Die Füchse Berlin festigten mit dem 36:28 (21:16) gegen den Vorletzten TV Hüttenberg den zweiten Tabellenplatz. Einen Punkt hinter den Hauptstädtern rangiert weiter die SG Flensburg-Handewitt, die sich beim Schlusslicht Eintracht Hildesheim mit 32:24 (14:10) schadlos hielt. Nur knapp an einer Blamage schrammte im Kampf um die Europapokalplätze der SC Magdeburg vorbei. Durch das zweite Tor von Philipp Weber vier Sekunden vor Schluss rettete der SCM vor heimischer Kulisse mit dem 26:26 (11:19) gegen HBW Balingen-Weilstetten wenigstens einen Punkt.

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