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Handball: Massive Kritik am DHB im "Fall Glandorf"

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Massive Kritik am DHB im "Fall Glandorf"

17.04.2012, 11:38 Uhr

Handball: Massive Kritik am DHB im "Fall Glandorf". Die SG Flensburg-Handewitt greift im "Fall Holger Glandorf" den DHB heftig an. (Quelle: dpa)

Die SG Flensburg-Handewitt greift im "Fall Holger Glandorf" den DHB heftig an. (Quelle: dpa)

Die SG Flensburg-Handewitt hat seine Attacken auf den Deutschen Handball-Bund (DHB) verschärft. Dabei hat der Arbeitgeber von Holger Glandorf im Medizin-Streit um eine Behandlung des Nationalspielers mittlerweile einen Anwalt eingeschaltet. Glandorf musste erneut an der linken Ferse operiert werden, für den 29-Jährigen ist die Saison vorzeitig beendet. (Handball live: HSV - Lemgo ab 20 Uhr im Ticker)

"Die medizinische Abteilung des DHB ist eine schiere Katastrophe. Da müssen wir einfach professioneller werden und Strukturen schaffen, die nicht aus dem Mittelalter stammen. Ich werde dafür plädieren, dass es ganz klar einen Mannschaftsarzt für die Nationalmannschaft gibt, der ganz eng mit den Ligaärzten zusammenarbeitet", sagte SG-Geschäftsführer Holger Kaiser zu "NDR info".

"Spatzen mit Kanonen abgeschossen"

Vor zwei Freundschaftsspielen gegen Europameister Dänemark war Glandorf eine Cortison-Spritze verabreicht worden, die eine Infektion und hohes Fieber auslöste. Die vereiterte Wunde musste gereinigt werden. Flensburgs Teamarzt Hauke Mommsen zeigte sich erzürnt ob der Behandlung: "Da sind Spatzen mit Kanonen abgeschossen worden. Über die Indikation dieser Maßnahme kann man diskutieren, wir hätten sie nicht durchgeführt."

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Die DHB-Auswahl wurde bei den beiden Testbegegnungen von Dr. Detlev Brandecker betreut, der auch Mannschaftsarzt des deutschen Rekordmeisters THW Kiel ist. Laut Mommsen hat es vor der Behandlung Glandorfs keine Rücksprache mit ihm gegeben.

Boykott angedroht

Ungeachtet einer Entschuldigung seitens des DHB bei den Flensburgern und Glandorf drängen die Schleswig-Holsteiner auf eine grundsätzliche Lösung für eine bessere ärztliche Betreuung ihrer Akteure bei der Nationalmannschaft. "Ansonsten müssen die Klubs daraus lernen und sagen: Wir entsenden keine Spieler mehr", sagte Kaiser.

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