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Handball-Bundesliga: Löwen verkürzen den Rückstand auf den HSV

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Löwen rücken dem HSV auf die Pelle

02.05.2012, 22:08 Uhr | sid

Handball-Bundesliga: Löwen verkürzen den Rückstand auf den HSV. Handgemenge: Für die Füchse (li. Denis Spoljaric) und die Löwen (re. Krystof Lijewski) geht es um den Einzug in die Champions League. (Quelle: imago)

Handgemenge: Für die Füchse (li. Denis Spoljaric) und die Löwen (re. Krystof Lijewski) geht es um den Einzug in die Champions League. (Quelle: imago)

Der entthronte deutsche Handball-Meister HSV Hamburg muss um seine Champions-League-Teilnahme zittern. Einen Tag nach dem vorzeitigen Titelgewinn des THW Kiel kassierten die Hamburger bei MT Melsungen mit 29:30 (17:16) die siebte Saisonniederlage. Dadurch bleibt das Team von Trainer Martin Schwalb Vierter und hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Rhein-Neckar Löwen, die sich im Topspiel mit 31:29 (15:14) gegen den Tabellendritten Füchse Berlin durchsetzten.

Bester Werfer heute war Sven-Sören Christophersen mit neun Toren. Für die Löwen trafen die Herren Müller, Myrhol, Lijewski und Cupic jeweils fünf Mal. Zweiter bleibt die SG Flensburg-Handewitt durch einen 37:27 (14:12)-Heimerfolg gegen den Abstiegskandidaten TV Hüttenberg. Die Flensburger Außenspieler Anders Eggert (10/5) und Lasse Svan Hansen (9) waren die überragenden Akteure.

HSV scheitert an schlechter Chancenverwertung

Eine überraschende 23:25 (12:13)-Niederlage erlitt EHF-Cup-Finalist Frisch Auf Göppingen beim TSV Hannover-Burgdorf. Der VfL Gummersbach, Europacup-Finalist im Pokalsieger-Wettbewerb, gewann beim Bergischen HC mit 29:26 (15:13).

Der HSV Hamburg scheiterte in der packenden Partie in Melsungen vorrangig an seiner schlechten Chancenverwertung. Vor allem Melsungens Torhüter Per Sandström, der vor dieser Saison bei den Hamburgern ausgemustert worden war, brachte den HSV unter anderem mit vier gehaltenen Siebenmetern zur Verzweiflung. Den Treffer zum möglichen Ausgleich in der Schlusssekunde durch Marcin Lijewski erkannten die Schiedsrichter nicht an. Felix Danner (11) warf die meisten Tore für Melsungen. Blazenko Lackovic traf achtmal für die Hamburger, bei denen Guillaume Gille in der 47. Minute nach drei Zeitstrafen Rot sah.

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