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Kiels Erfolgsrezept: Der universelle Rotationsspieler

11.05.2012, 14:00 Uhr | dpa

Kiels Erfolgsrezept: Der universelle Rotationsspieler. Kiels Trainer Alfred Gislason will die Supersaison fortsetzen.

Kiels Trainer Alfred Gislason will die Supersaison fortsetzen. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Zwei große Handball-Erfolge sind dem THW Kiel bereits gelungen: Deutscher Meister und Pokalgewinner. Es soll auch noch die Trophäe in der Champions League folgen. Und in der Bundesliga will der THW bis zum Schluss ohne Niederlage bleiben - natürlich auch am Sonntag beim HSV Hamburg.

"Wir haben bisher Glück mit Verletzungen und eine eingespielte Mannschaft, so kommt unsere Breite im Kader zur Geltung", sagt Trainer Alfred Gislason bescheiden. Weil der Rekordmeister im vergangenen Jahr die Meisterschaft verpasste, ist er zudem motivierter denn je.

Es gibt noch ein weiteres Erfolgsrezept: ständige Positionswechsel, Rotation ganzer Spielerreihen. Filip Jicha ist das beste Beispiel. Der Rückraumschütze mit dem Gewaltwurf taucht urplötzlich am Kreis auf und macht von dort seine Tore in völlig anderer Spielweise. Das nächste Mal ist Jicha ein Linksaußen, wo er von der Statur eigentlich nicht hinpassen dürfte. Aber auch dort wirft der Tscheche seine Tore. Dann wieder ist er der Mittelmann in der Abwehr, kann aber auch auf der Halbposition spielen. Auch Aron Palmarsson und Christian Zeitz rotieren häufig zwischen den Positionen.

"Das ist ein Teil von unserem System", sagt Gislason. "Das ist wahrscheinlich bei uns etwas mehr ausgeprägt als bei den meisten anderen Mannschaften. Also ist das eine Systemfrage und nicht personengebunden." Teil des Kieler Geheimnisses ist auch die Deckung: Die Mannschaft spielt erst einen 6:0-Riegel, plötzlich eine offensivere 5:1-Deckung. Nicht etwa, weil sie es muss, sondern weil sie es will - und weil sie es kann.

Im Angriff trifft beispielsweise der Franzose Daniel Narcisse nach Belieben. Gerade hat sich die gegnerische Abwehr auf Narcisse eingestellt, da bleibt der auf der Bank und macht seinen Platz für Jicha frei. Bis sich der Gegner auf die neue Lage eingestellt hat, sind reichlich Tore gefallen.

Das Kieler Erfolgsrezept hat sich eingespielt: Die bedingungslose Rotation zwischen verschiedenen Positionen, zwischen Deckungsvarianten, zwischen Auswechselbank und Spielfeld sorgt für den durchschlagenden Erfolg. Zwölf Spieler auf höchstem Niveau sind nahezu beliebig austauschbar. Welche andere Mannschaft kann das von sich behaupten?

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