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THW Kiel nach Sieg gegen HSV Hamburg vor perfekter Meisterschaft

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Kiel schwebt weiter in anderen Sphären - Füchse behaupten Platz drei

14.05.2012, 08:57 Uhr | sid

THW Kiel nach Sieg gegen HSV Hamburg vor perfekter Meisterschaft . Kim Andersson (re.) erzielte acht Treffer für Kiel. (Quelle: dpa)

Kim Andersson (re.) erzielte acht Treffer für Kiel. (Quelle: dpa)

Der Traum von der "perfekten Meisterschaft" des THW Kiel nimmt Konturen an. Die Zebras ließen sich auch von Vorjahres-Champion HSV Hamburg nicht stoppen und gewannen in dessen Halle souverän mit 38:34 (21:17). Damit schraubte der unangefochtene Tabellenführer sein Punktekonto auf nunmehr 60:0. Beste Torschützen der Kieler, die seit dem 4. Mai 2011 auf nationalem Terrain kein Spiel mehr verloren haben, waren Momir Ilic und Kim Andersson mit jeweils acht Treffern, für Hamburg traf Renato Vugrinec am häufigsten (7).

Vier Spieltage vor dem Saisonende zweifelt bei nunmehr 30 Siegen aus 30 Spielen kaum jemand mehr an dem Rekord für die Ewigkeit: dem ersten Gewinn der deutschen Meisterschaft ohne Punktverlust. Der HSV muss als Vierter dagegen mehr denn je um die Champions League bangen.

Sogar Rang vier ist in Gefahr

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb hat bereits drei Minuspunkte mehr auf dem Konto als die Füchse Berlin (14), die auf jenem dritten Platz liegen, der die direkte Teilnahme an der Königsklasse garantiert. Bei nur einem Zähler Vorsprung auf die Rhein-Neckar Löwen ist inzwischen sogar Rang vier in Gefahr.

Flohrs Ellbogencheck sorgt für Aufregung

In einem emotionsgeladenen Spitzenspiel vor 13.296 Zuschauern in der ausverkauften Arena im Hamburger Volkspark war der deutsche Rekordmeister und frischgebackene Double-Sieger aus Kiel von Beginn an am Drücker. Obwohl THW-Trainer Alfred Gislason in der Startaufstellung auf seine Superstars Filip Jicha und Thierry Omeyer verzichtete, dominierte der THW das Geschehen nach Belieben und erlaubte dem Gegner bis zum Ende keine einzige Führung.

Nachdem die Partie der großen Rivalen der letzten Jahre überaus fair begonnen hatte, kochten die Emotionen kurz vor der Pause hoch. Nach einem vermeintlichen Ellbogencheck von Matthias Flohr an Jicha sah der HSV-Linksaußen die Rote Karte. Erst der Halbzeitpfiff beruhigte die Gemüter.

Rekord zum Greifen nah

Vier Spiele hat die Konkurrenz noch Zeit, den Kielern in die perfekte Meistersuppe zu spucken. Gelingt das nicht, würde der THW die Uralt-Bestmarke des VfL Gummersbach auslöschen. Die Oberbergischen blieben in der Saison 1974/75 in der zweigleisigen Bundesliga eine komplette Spielzeit unbesiegt, leisteten sich dabei allerdings drei Unentschieden.

Füchse Berlin behaupten Platz drei

Die Füchse Berlin halten derweil Kurs auf die direkte Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison. Der Hauptstadtklub gewann mit 35:19 (15:10) gegen den TV Großwallstadt und festigte seinen dritten Tabellenplatz. Vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle war Füchse-Keeper Petr Stochl mit 22 Paraden der überragende Akteur der Gastgeber, die den sechsten Heimsieg in Serie feierten. Die meisten Berliner Tore warf Ivan Nincevic (5).

Die Hausherren präsentierten sich zwei Wochen vor dem Halbfinale der diesjährigen Champions League gegen Kiel teilweise in bestechender Form. Von Beginn an spielten die Berliner konzentriert und zogen schnell auf 10:3 (14. Minute) davon. Zu diesem Zeitpunkt hatte der starke Füchse-Keeper Stochl bereits sechs Bälle gehalten. In der Offensive vergaben die Hauptstädter anschließend noch einige schnelle Gegenstöße. Der 23. Saisonsieg im 31. Ligaspiel geriet jedoch nie in Gefahr. Der Großwallstädter Sverre Andre Jakobsson sah nach drei Zeitstrafen die Rote Karte (43).

Eintracht Hildesheim bezwang derweil die TSV Hannover-Burgdorf mit 24:29 (14:14).

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