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Deutsche Handballerinnen verteidigen Platz eins

03.06.2012, 17:38 Uhr | dpa

Deutsche Handballerinnen verteidigen Platz eins. Evgenija Minevskaja erzielte bei ihrem Debüt fünf Treffer.

Evgenija Minevskaja erzielte bei ihrem Debüt fünf Treffer. (Quelle: dpa)

Rotenburg an der Fulda (dpa) - Die deutschen Handballerinnen haben ihre EM-Qualifikation als Gruppen-Erster beendet. Das bereits vorzeitig mit dem EM-Ticket ausgestattete Team von Bundestrainer Heine Jensen setzte sich in seinem letzten Gruppenspiel gegen Aserbaidschan mit 35:21 (14:7) durch.

Die Mannschaft behauptete so Tabellenplatz eins vor den ebenfalls für die Europameisterschaft qualifizierten Ungarinnen. Damit geht die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London verpasst hatte, als gesetztes Team in die EM-Gruppenauslosung am kommenden Mittwoch (13.00 Uhr) in Rotterdam.

Vor 714 Zuschauern in der Göbel Hotels Arena von Rotenburg an der Fulda waren Anne Müller, Luisa Schulze und Debütantin Evgenija Minevskaja mit je fünf Treffern beste DHB-Werferinnen.

Nachdem die Deutschen bereits unter der Woche durch einen Sieg gegen Weißrussland vorzeitig die Fahrkarte für die kontinentalen Titelkämpfe vom 4. bis 16. Dezember in den Niederlanden sicher hatten, veränderte Jensen seinen Kader. Er schickte sechs seiner arrivierten Kräfte in die Sommerpause und testete mit Blick auf die Fernziele 2016/17 (Olympische Spiele und Heim-WM) junge Spielerinnen. So gaben am Sonntag Maike Schirmer, Evgenija Minevskaja und Ann-Cathrin Giegerich ihr Debüt im A-Team, nachdem bereits im Testspiel gegen Polen am vergangenen Sonntag Kim Naidzinavicius und Julia Wenzl ihr erstes A-Länderspiel bestritten.

Obwohl die Gäste nicht mehr als ein besserer Trainingspartner waren, offenbarte die DHB-Sieben in der ungewohnten Besetzung zunächst vor allem in der Offensive Abstimmungsprobleme. Fehlpässe und Ungenauigkeiten im Zuspiel waren die Folge. Erst zum Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Deutschen deutlich absetzen. Nach der Pause erhöhten die Gastgeberinnen sukzessive den Druck. Sie agierten sicherer in ihren Angriffskombinationen, und so kamen vor allem über den Kreis sehenswerte Spielzüge zustande. Stärkste Spielerin war Torfrau Katja Schülke, die immer wieder mit Paraden glänzte.

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