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Konkurrenten: THW Kiel wird erneut Meister

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Alles wie immer? Trainer tippen auf Kiel als Meister

21.08.2012, 10:44 Uhr | dpa

Konkurrenten: THW Kiel wird erneut Meister. Erneuter Favorit auf die deutsche Meisterschaft: Der THW Kiel.

Erneuter Favorit auf die deutsche Meisterschaft: Der THW Kiel. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Das Urteil war einstimmig. Der neue Meister wird auch der alte sein. Am Ende der Handball-Saison 2012/2013 heißt es: And the Winner is - der THW Kiel. Wieder mal.

"Auch wenn es langweilig wird: Kiel wird es machen", glaubt Balingens Coach Rolf Brack. Damit ist er in guter Gesellschaft. Denn so wie der promovierte und habilitierte Diplom-Sportwissenschaftler tippten auch die 16 anderen Bundesliga-Kontrahenten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Frage: Meistertipp? Antwort: Kiel. Wer sonst?

Doch einen Durchmarsch wie in der Vorsaison, als der Turnverein Hassee-Winterbek (THW) mit unglaublichen 68:0 Punkten als erstes Team verlustpunktfrei zur Meisterschaft spazierte und für Langeweile in der Liga sorgte, soll es nicht wieder geben. Das ist zumindest die Hoffnung der anderen. "Ich wünsche mir eine ausgeglichene und spannende Saison. Der THW kann von mir aus Meister werden, aber bitte erst am letzten Spieltag. Das würde der Liga gut tun", meint Berlins Manager Bob Hanning. Mindens Coach Ulf Schefvert ist sich sicher: "Kiel wird nicht verlustpunktfrei bleiben." Davon geht selbst der Meister-Trainer aus. "Es wird eng", sagt Alfred Gislason.

Favorit zu sein, das ist der Anspruch der "Zebras". Gislason gab als Saisonziel die Titelverteidigung ("Wir wollen wieder Meister werden") und die Qualifikation für das Champions League Final4 aus. Trotz der schwierigen Vorbereitung durch den Olympia-Einsatz von sieben Spielern hätten die verbliebenen Akteure "überragend gearbeitet, es lief hervorragend", erklärt der gewiefte Isländer. Es klang fast wie eine Warnung an die Konkurrenz. Neuzugang Gudjon Valur Sigurdsson tönt: "Wir sind heiß auf Titel."

An eine Wiederholung seiner geschichtsträchtigen Ausnahmeleistung mit DHB-Pokal- und Champions-League-Triumph glaubt der "Zu-null-Meister" indes nicht. "Das wäre unmenschlich", sagt Aufsichtsratschef Klaus-Hinrich Vater. Die letzte Niederlage kassierte der THW am 9. Oktober 2011 in der Königsklasse gegen Montpellier (23:24). Die letzte Niederlage gegen einen deutschen Club liegt bereits mehr als 15 Monate zurück, als Kiel am 4. Mai 2011 beim SC Magdeburg unterlag (24:30).

Zum engeren Kreis der Titelanwärter zählen nicht nur für Gislason der Vorjahres-Zweite SG Flensburg-Handewitt und die Füchse Berlin. Beim Europapokalsieger aus Flensburg ist zumindest nach außen hin Bescheidenheit angesagt. "Die Meisterschaft ist für uns nicht realistisch", sagt Coach Ljubomir Vranjes.

Auch in Berlin sind keine großen Töne zu hören, obwohl die Füchse in der abgelaufenen Saison mit dem Einzug ins Final4 der Champions League und Liga-Platz drei ihr großes Potenzial zeigten. "Wir wollen auf jeden Fall wieder europäisch dabei sein. Bei Flensburg und bei uns muss man abwarten, wie wir die Doppelbelastung durch die Champions League verkraften", meint Hanning.

Wie er räumt auch Gislason dem HSV Hamburg Chancen auf eine Überraschung ein. "Ich erwarte einen wesentlich stärkeren HSV", erklärt Gislason. In die Phalanx der "großen Vier" könnten zudem die Rhein-Neckar Löwen vorstoßen: "Sie haben sich stark gesund geschrumpft und einen guten Kader."

Doch weder in Hamburg noch in Mannheim werden Großtaten angekündigt. "Wir sind zurzeit nicht in der Situation, über einen Titel zu reden", bekennt HSV-Trainer Martin Schwalb. Eine Vorgabe hinsichtlich einer Platzierung hat er nicht gemacht: "Wir wollen Enthusiasmus und die Begeisterung auf das Parkett bringen. Alles andere ist egal." Bei den einst bissigen Löwen ist man nach dem Rückzug von Mäzen Jesper Nielsen und der Neuformierung des Teams demütig geworden. "Bescheidenheit tut uns gut", erklärt Manager Thorsten Storm. Das Saisonziel: "Wir wollen mit attraktivem Handball unsere Fans begeistern und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen."

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