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Glandorfs tolles Comeback

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Glandorfs tolles Comeback

22.08.2012, 11:53 Uhr | dpa

Glandorfs tolles Comeback. Holger Glandorf feierte bei der SG Flensburg-Handewitt sein Comeback.

Holger Glandorf feierte bei der SG Flensburg-Handewitt sein Comeback. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Lässig lehnte Holger Glandorf in der tropisch heißen Münchner Eissporthalle an der Wand des Kabinengangs. Sein erstes Pflichtspiel nach 136 Tagen Leiden und Bangen erfüllte den Handball-Nationalspieler mit großer Genugtuung.

Daran änderte auch die 26:29 (14:14)-Niederlage seiner SG Flensburg-Handewitt im Supercup-Finale gegen den THW Kiel nichts. Glandorf konnte wieder unbeschwert spielen, warf sechs Tore und wusste nach dem bestandenen Härtetest, dass er sich um die lange verletzte Ferse keine Sorgen mehr zu machen braucht. "Für mich ist es eine Erleichterung, dass ich wieder auf dem Spielfeld stehen darf. Jetzt geht es weiter", sagte der 29-Jährige.

Eine Cortisonspritze im Rahmen zweier Länderspiele gegen Europameister Dänemark zu Ostern hatte ihn außer Gefecht gesetzt. Aus der Injektion entstand eine Entzündung - der Rückraumspieler musste dreimal operiert werden. Zwei Wochen lang verbrachte er im Krankenhaus, die Saison war für ihn beendet. Zeitweilig stand sogar die Fortsetzung der Karriere infrage. Der Vorfall hat zudem ein juristisches Nachspiel. "Darum kümmert sich mein Anwalt. Ich konzentriere mich auf das Sportliche", sagte Glandorf, der sich von Anwalt Olaf Matlach aus Hannover vertreten lässt.

Ein wenig Anlaufzeit brauchte der schlaksige Rückraumspieler, ehe er im Spiel gegen Kiel groß auftrumpfte. Rund zehn Minuten nach seiner Einwechslung gelangen ihm die ersten beiden Tore zur 12:10-Führung (24.) der Flensburger. Kiel schlug im Stile einer Klasse-Mannschaft zurück: Dank des überragenden Rückraums mit Neuzugang Marko Vujin (9/4) und Filip Jicha (6) zog der Triple-Sieger auf 26:21 (52.) davon. Auch auf Glandorfs sechsten Treffer zum 26:27 (58.) hatten die Favoriten die richtige Antwort und brachten den Sieg souverän über die Runden. "Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir eine schlechte Phase. Aber man muss positiv sehen, wie wir uns wieder zurückgekämpft haben. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", befand Glandorf.

Und auch für ihn geht es aufwärts, wenngleich er noch lange nicht wieder 100-prozentig fit ist. "Der Alte bin ich noch lange nicht. Das wird noch einige Wochen und Monate dauern. Ich habe schon gemerkt, dass noch ein paar Körner fehlen. Daran werde ich arbeiten", erklärte der Weltmeister von 2007. Deswegen will er zunächst auch noch warten mit einer Rückkehr in die Nationalmannschaft, die sich im September zum Lehrgang trifft und dann in Schwerin und Rostock zwei Länderspiele gegen den EM-Zweiten Serbien bestreitet. "Der September ist definitiv zu früh. Ich will die Zeit vernünftig nutzen und trainieren", meinte Glandorf.

Die Zurückhaltung ist verständlich. Immerhin ist der gebürtige Osnabrücker erst seit drei Wochen wieder im Mannschaftstraining. Seine ersten 20 Spielminuten hatte er drei Tage vor dem Supercup im Spiel gegen TMS Ringsted aus Dänemark absolviert. "Er hatte nach dem Spiel keine Probleme. Heute hat er Vollgas gegeben. Mal sehen, was jetzt wird", sagte Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes. "Die Ärzte haben ihr Okay gegeben, also kann ich ihn spielen lassen."

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