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THW Kiel startet Unternehmen Titelverteidigung

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Wer bringt Rekord-Meister THW Kiel zu Fall?

24.08.2012, 10:24 Uhr | dpa

THW Kiel startet Unternehmen Titelverteidigung. Gummersbachs Trainer Emir Kurtagic sieht den THW Kiel in der Favoritenrolle.

Gummersbachs Trainer Emir Kurtagic sieht den THW Kiel in der Favoritenrolle. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Wer ist der Erste? Wer schlägt die Unbesiegbaren? Das ist vorerst die spannendste Frage in der neuen Saison der Handball-Bundesliga. Denn der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat dort weitergemacht, wo er aufgehört hat: mit einem Titel.

Nach dem erneuten Sieg beim Supercup gegen die SG Flensburg-Handewitt ist die Jagd auf den schwarz-weißen Giganten eröffnet. Und die Chancen auf ein Ende der unglaublichen Erfolgsserie von 37 siegreichen Liga-Spielen stehen so gut wie lange nicht. Das glaubt der Macher des THW selbst - oder lässt es die anderen glauben. "Die Möglichkeit, dass wir mal wieder verlieren, ist recht hoch", sagte Trainer Alfred Gislason vor dem Saisonstart am Samstag gegen den VfL Gummersbach.

VfL-Coach Emir Kurtagic sieht dem Auftakt-Kracher gelassen entgegen. "Wir haben nichts zu verlieren. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, wir spielen gegen das weltbeste Team. Unsere Chancen sind sicher nicht sehr groß, aber wir wollen dem THW einen großen Kampf liefern", sagte Kurtagic, der noch um den Einsatz von Nationalspieler Adrian Pfahl bangt. Er hatte sich in der Vorbereitung am Ellenbogen verletzt. "Wir gehen kein Risiko ein", erklärte Kurtagic.

Der Erfolgshunger treibt die Kieler, die zuletzt am 4. Mai 2011 in Magdeburg (24:30) auf nationalem Parkett verloren, weiter an. Auch nach der Saison der Superlative mit Meisterschaft ohne Verlustpunkt, DHB-Pokal und Champions-League-Triumph sind sie nicht satt. "Das wird in meiner Mannschaft nie der Fall sein. Wir wollen alles gewinnen. Deshalb sind wir der THW Kiel", erklärte Gislason. Neuzugang Marko Vujin formulierte es so: "Ich wollte immer beim besten Club der Welt spielen - und jetzt bin ich hier. Ich will Titel sammeln."

Die 17 Kontrahenten sehen in dem Triple-Sieger natürlich den Anwärter Nummer eins auf den Meistertitel. Aber auch Flensburg, der HSV Hamburg, die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen können vorne mitmischen, für ganz oben wird es nach eigenem Dafürhalten aber wohl nicht reichen. "Wir sagen bestimmt nicht, dass wir deutscher Meister werden können", meinte Berlins Kapitän Torsten Laen. Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes stimmte ein: "Die Meisterschaft ist für uns nicht realistisch." HSV-Trainer Martin Schwalb betonte: "Wir sind zurzeit nicht in der Situation, über einen Titel zu reden." Löwen-Manager Thorsten Storms diesjährige Maxime lautet sogar: "Wir wollen schönen Handball spielen und unsere Fans begeistern."

Finanziell ist in der besten Liga der Welt nach Jahren des steten Wachstums Sparen angesagt. Die 18 Clubs planen laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa mit einem Etat von 72,9 Millionen Euro. Dies sind 750 000 Euro weniger als in der Vorsaison, in der ein Rekord aufgestellt worden war. Das meiste Geld hat mit 9,5 Millionen einmal mehr Kiel zur Verfügung. Die härtesten Einschnitte mussten Hamburg (8,1) und die Löwen (5,2) hinnehmen. Etat-Schlusslicht ist Aufsteiger TV Neuhausen/Erms mit 800 000 Euro. "Die Vereine müssen sparen", sagte Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann.

2007-Weltmeister Torsten Jansen aus Hamburg und Flensburgs Petar Djordjic verfolgen den Ligastart vom Krankenbett aus. Jansen wurde an der linken Patellasehne operiert. Djordjic zog sich beim Supercup einen Kreuzbandriss zu. "Das ist in der jetzigen Phase eine mittlere Katastrophe für unser Team", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

In den beiden europäischen Wettbewerben Champions League und EHF-Cup sind insgesamt sieben Teams dabei. In der Königsklasse spielen neben Titelverteidiger Kiel noch Flensburg und Berlin. Hamburg könnte durch den Gewinn eines Wildcard-Turniers dazustoßen. Sollte der HSV das nicht schaffen, tritt er wie die Löwen, Göppingen und Magdeburg im EHF-Cup an.

Sport1 überträgt auch in der Saison 2012/13 im Free-TV an jedem Bundesliga-Spieltag diverse Begegnungen live. Die Live-Partien werden hauptsächlich auf den regelmäßigen Sendeplätzen am Dienstag und am Sonntag ausgestrahlt. In weltweit 45 Ländern wird über die Bundesliga berichtet.

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