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Hamburg trennt sich von Flensburg Remis - Berlin bleibt Spitzenreiter

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Hamburg trennt sich von Flensburg Remis - Berlin bleibt Spitzenreiter

13.09.2012, 07:29 Uhr | sid, dpa

. Hamburgs Igor Vori (Mi.) setzt gegen Flensburgs Tobias Karlsson (li.) und Jacob Heinl (re.) zum Wurf an. (Quelle: dpa)

Hamburgs Igor Vori (Mi.) setzt gegen Flensburgs Tobias Karlsson (li.) und Jacob Heinl (re.) zum Wurf an. (Quelle: dpa)

Der HSV Hamburg und Vizemeister SG Flensburg-Handewitt teilten sich im Nordderby beim 25:25 (14:13) in einer spannenden Partie die Punkte. Im hart umkämpften Spiel überzeugte vor 8947 Zuschauern unter anderem der zuletzt angeschlagene Kapitän Pascal Hens mit sechs Toren für den HSV (nun 5:3 Punkte).

Beim Meister von 2011, der sich in der Woche für die Champions League qualifiziert hatte, war lediglich Hans Lindberg (7) erfolgreicher. Aufseiten der Flensburger (5:1), die nach zwei Siegen zum Saisonstart weiter ungeschlagen sind, trafen Svan Lasse Hansen und Thomas Mogensen (jeweils 7) am häufigsten.

Füchse bleiben vorne

Trotz eines unerwarteten Punktverlustes hat Champions League-Teilnehmer Füchse Berlin die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga behauptet. Die Hauptstädter kamen vor heimischer Kulisse über ein 27:27 (15:16) gegen MT Melsungen nicht hinaus und führen das Klassement nunmehr mit 9:1-Punkten vor den spielfreien Rhein-Neckar-Löwen (8:0) an.

Die Füchse erwischten vor 5364 Zuschauern zwar einen perfekten Start und lagen nach nur sieben Minuten bereits mit 5:2 in Front.

Christophersen bester Berliner Werfer

In der Folge aber boten die Gäste, die in Torhüter Mikael Alf Appelgren ihren herausragenden Akteur hatten, überraschend Paroli und nahmen einen Punkt mit nach Hause. In der niveauarmen Partie war Nationalspieler Sven-Sören Christophersen mit zehn Treffern bester Berliner Werfer. Für die Gäste traf Patrik Fahlgren mit sechs Treffern am häufigsten.

Kieler Cleverness setzt sich durch

Tabellendritter ist Titelverteidiger THW Kiel (6:0), der Aufsteiger GWD Minden mit 37:26 (15:10) abfertigte und seit 40 Bundesligaspielen ungeschlagen ist. In Kiel sahen 10.285 Zuschauer den Triple-Gewinner der vergangenen Saison nach acht Auswärtsspielen um Supercup, Vereins-WM und in der Bundesliga erstmals in diesem Spieljahr in heimischer Halle. Die Kieler fanden nur schwer in die Partie und leisteten sich zu Beginn einige Unaufmerksamkeiten. Danach setzte sich jedoch die größere Cleverness des Favoriten durch. Filip Jicha war mit zehn Treffern der herausragende Schütze beim THW.

Im vierten Spiel des Bundesliga-Abends setzte sich TuS N-Lübbecke gegen den SC Magdeburg mit 29:24 (11:12) durch und schob sich auf den vierten Tabellenrang vor.

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