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THW Kiel gibt nach 40 Wochen Punkt ab

17.09.2012, 14:17 Uhr | dpa

THW Kiel gibt nach 40 Wochen Punkt ab. Torwart Silvio Heinevetter (r) von den Füchsen Berlin stürmt mit dem Ball aufs Kieler Tor.

Torwart Silvio Heinevetter (r) von den Füchsen Berlin stürmt mit dem Ball aufs Kieler Tor. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Handball-Deutschland atmet auf: Der THW Kiel kann wieder Punkte verlieren. "Gefühlt ist dieses Unentschieden wie ein Sieg", jubelte Füchse-Manager Bob Hanning nach dem Spiel gegen den Rekordmeister.

Die Kieler selbst scheinen die Freude der Konkurrenz zu verstehen. "Zum Wohle des Handballs ist es gut, dass wir einen Punkt liegengelassen haben", sagte Kiels Trainer Alfred Gislason. Nach einer Fünf-Tore-Führung kam der Rekordmeister am Sonntag auf der Zielgeraden ins Straucheln und gab erstmals seit 500 Tagen beim 26:26 (12:9) in Berlin einen Zähler ab.

Wie einen Sieg bejubelten die 9000 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle das Unentschieden. Mit einem eindrucksvollen Schlussspurt holten die Füchse den Rückstand auf und sicherten sich so den Punktgewinn. Gislason: "Die Füchse gehören zu den Meisterschaftskandidaten." Dabei hatte es zuvor nach der 14. Niederlage im 15. Vergleich mit dem Champions-League-Sieger ausgesehen.

Damit war auch Manager Bob Hanning sichtlich zufrieden. "Ich war sehr interessiert, was gegen Kiel passiert und ob wir mit unserer Kaderzusammenstellung richtig lagen", sagte Hanning. Auch die zweite Reihe, die zuletzt in der Kritik stand, zeigte ihre Qualität. Evgeni Pevnov, Iker Romero und der beste Torschütze des Abends, Mark Bult, erhielten ein Sonderlob vom Manager.

"Ich bin froh, dass meine Jungs sich wieder ran gekämpft haben und dafür auch belohnt wurden", sagte Coach Sigurdsson. "Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften nicht so im Schwung sind wie in der letzten Saison." Der Knackpunkt sei in der Schlussphase die Umstellung auf zwei Kreisläufer gewesen: "Das hat funktioniert. Kiel hat heute zwar auch ein Stück besser gespielt, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem Punkt." In den ersten Saisonspielen hatten sich die Füchse noch gegen Aufsteiger und Mittelfeldteams schwergetan. Zuletzt gab es im Heimspiel gegen die MT Melsungen am Ende nur einen Punkt.

"Beiden Mannschaften hat man angesehen, dass sie nicht so eingespielt sind. Ich bin sehr unzufrieden mit dem Ergebnis, wir haben einen Punkt liegengelassen", analysierte sein isländischer Landsmann Gislason. Nach 40 Erfolgen am Stück kam die Ernüchterung. Die Gründe: die Olympia-Strapazen für die Nationalspieler und das Einbauen neuer Spieler, was noch nicht reibungslos funktioniert. So ließ der Trainer Neuzugang Niclas Ekberg ganz auf der Tribüne, dem später eingesetzten Serben Marko Vujin fehlte die Abstimmung mit den Nebenleuten. In der Länderspielpause sind einige Profis auf Tour, mit dem Rest kann Gislason hart arbeiten.

Von den Berlinern werden Sven-Sören Christophersen, Silvio Heinevetter, Markus Richwien und Evgeni Pevnov am Dienstag zum DHB-Team reisen. Pevnov, der Anfang des Jahres eingebürgert wurde, wird gegen Serbien seine ersten Länderspiele in der A-Nationalmannschaft bestreiten.

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