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"Finale" zum Auftakt: Kiel gegen Atletico Madrid

28.09.2012, 10:32 Uhr | dpa

"Finale" zum Auftakt: Kiel gegen Atletico Madrid. Kiels Trainer Alfred Gislason strebt in der Champions League den Gruppensieg an.

Kiels Trainer Alfred Gislason strebt in der Champions League den Gruppensieg an. (Quelle: dpa)

Kiel (dpa) - Die neue Saison beginnt, wie die alte endete. Mit der Neuauflage der Endspielpaarung startet Titelverteidiger THW Kiel am Sonntag in die Handball-Champions-League.

Beim spanischen Vizemeister Atletico Madrid, den die "Zebras" im Mai in Köln mit 26:21 niederrangen, geht es sofort um eine gute Ausgangsposition in der stark besetzten Gruppe B. "Natürlich ist der Gruppensieg unser Ziel", sagt THW-Coach Alfred Gislason, dessen neu formiertes Team in der Bundesliga trotz 9:1-Punkten noch nicht so richtig auf Touren gekommen ist.

Der 53-jährige Isländer spürt, dass der Beginn des Weges steinig ist. Schließlich erlitt der THW vor vier Wochen beim Super Globe in Doha (Katar) gegen das Madrider Team von Talant Dushebaev eine Niederlage. "Damals haben wir eine sehr schlechte zweite Halbzeit gespielt", gibt Gislason zu und erinnert sich mit Grausen. Trotz aller Finanznöte, die unter anderem Startorwart Arpad Sterbik zum Wechsel nach Barcelona veranlassten, spricht Gislason mit großem Respekt von Atleico.

Profis wie der schwedische Linksaußen Jonas Källman, Kreisläufer Julen Aguinagalde oder Linkshänder Kiril Lazarov zeugen von allerhöchster Qualität. Und am Sonntag ist auch Neuzugang Ivano Balic mit von der Partie, der geniale Regisseur aus Kroatien.

Aber nicht nur Madrid peilt das Final 4 in Köln an, sondern auch Gruppengegner MKB Veszprem. Der ungarische Serienmeister hat sich spektakulär verstärkt. Rückraumstar Laszlo Nagy kehrte aus Barcelona zurück, und auch spanische Profis wie Mittelmann Jose Maria Rodriguez und Flügelspieler Christian Ugalde versuchen ihr Glück nun in Ungarn.

Spekulationen, ein Brausehersteller sei als Sponsor eingestiegen, entpuppten sich zwar als Ente. Der Club hat aber potente Geldgeber gefunden, um die Verstärkungen zu finanzieren. "Veszprem spielt um den Sieg in der Champions League mit", meint Gislason. Ebenfalls in der Gruppe sind IK Sävehof aus Schweden, Pivovarna Lasko Celje, der slowenische Traditionsclub, und der rumänische Champion HCM Constanta.

Die Champions League ist gleichzeitig eine optimale Möglichkeit, die fünf Neuzugänge in das taktische System des Rekordmeisters zu integrieren. Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson habe es aufgrund seiner Position leichter als Rückraumspieler Marko Vujin und die Kreisläufer Patrick Wiencek und René Toft Hansen. "Ich werde sie alle spielen lassen, ich habe keine andere Wahl", sagte Gislason. Damit könnte er aber auch den Gruppensieg riskieren.

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