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Handball: Montpellier lässt Karabatic wieder mitspielen

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Montpellier lässt einen Karabatic-Bruder wieder mitspielen

30.10.2012, 16:37 Uhr | dpa, sid

Handball: Montpellier lässt Karabatic wieder mitspielen. Nikola Karabatic darf wieder in Montpellier mittrainieren. (Quelle: imago)

Nikola Karabatic darf wieder in Montpellier mittrainieren. (Quelle: imago)

Einer Rückkehr von Handball-Weltstar Nikola Karabatic aufs Spielfeld steht nichts mehr im Wege. Rund einen Monat nach Beginn der Wett- und Manipulations-Affäre um den früheren Kieler ist Karabatic wieder in das Team des französischen Rekordmeisters Montpellier AHB aufgenommen worden.

Auch der Tunesier Issam Tej stehe dem Champions-League-Gegner des HSV Hamburg und der SG Flensburg-Handewitt von sofort an wieder zur Verfügung, sagte Klubpräsident Rémy Lévy in Montpellier nach Einzeltreffen mit den beiden Spielern. "Sie haben uns in die Augen geschaut und gesagt, dass sie nicht gewettet haben. Wir haben keinen Grund, an den Aussagen zu zweifeln", sagte Levy.

Ungewöhnlich hohe Wetteinsätze

Ungeachtet der neuesten Entwicklungen droht Karabatic sowie sechs weiteren aktuellen und ehemaligen Akteuren von Montpellier eine Anklage wegen Betrugs. Die Handballer stehen im Verdacht, vorige Saison das Liga-Spiel bei Cesson-Rennes (28:31) am 12. Mai manipuliert und so Verwandten und Bekannten Wettgewinne von insgesamt knapp 252.000 Euro ermöglicht zu haben. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft und Geldstrafen.

Statt eines durchschnittlichen Einsatzes von 5000 Euro waren an jenem Tag über 80.000 Euro auf das Spiel gesetzt. Nikola Karabatic hatte in besagtem Spiel wie einige seiner Teamkollegen verletzungsbedingt gefehlt.

Bruder droht weiterhin die Entlassung

Nikolas ebenfalls beschuldigter Bruder Luka Karabatic bleibt hingegen suspendiert und muss sich zudem am 8. November vor der Klubspitze Montpelliers verantworten. Bei ihm steht weiterhin eine disziplinarische Maßnahme bis hin zur Entlassung im Raum.

Luka Karabatic hatte im Gegensatz zu seinem Bruder und Tej zugegeben, am 12. Mai selbst auf einen Halbzeitrückstand seines Teams beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes gewettet zu haben. Die Profis, die gewettet hätten, seien "nicht würdig", das MAHB-Trikot zu trage, sagte Klubpräsident Lévy.

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