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Handball: Herbe Heimpleite gegen Montenegro

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Handballern unterläuft Fehlstart in der EM-Qualifikation

01.11.2012, 21:50 Uhr | dpa

Handball: Herbe Heimpleite gegen Montenegro. Meist ohne Chance gegen Montenegro: Torhüter Silvio Heinevetter. (Quelle: dpa)

Meist ohne Chance gegen Montenegro: Torhüter Silvio Heinevetter. (Quelle: dpa)

Die deutschen Handballer haben sich zum Auftakt der Qualifikation für die EM 2014 kräftig blamiert. Im letzten Heimspiel des Jahres verlor der EM-Siebte in Mannheim gegen Montenegro mit 27:31 (11:17). Vor 7247 Zuschauern bot die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) eine fahrige und teils strukturlose Vorstellung. Beste deutsche Torschützen waren Patrick Wiencek (5), Uwe Gensheimer (4/3) und Adrian Pfahl (4).

Durch die unerwartete Heimniederlage wird der Weg zur Europameisterschaft bereits nach dem ersten Spiel zur Zitterpartie. Schon am Sonntag folgt Teil zwei der Mission EM-Qualifikation: In Rishon Le Zion muss sich das Team von Bundestrainer Martin Heuberger gegen Israel behaupten.

Fehlwurf-Festival gleich zu Beginn

Der Erfolgsdruck auf die deutsche Mannschaft war nach der verpassten Olympia-Teilnahme hoch. Bei den Tests gegen den EM-Zweiten Serbien im September zeigte der Gastgeber mit einer knappen Niederlage und einem hohen Sieg seine zwei Gesichter. Dennoch setzte Ullrich Strombach vollstes Vertrauen in die Auswahl. "Ich glaube, dass sie einen Sieg schafft, obwohl das ein sehr respektabler Gegner ist. Unsere Mannschaft hat das Potenzial", sagte der Präsident des DHB.

Doch die Gastgeber zeigten sich von ihrer schlechten Seite. Die offensive und aggressive Abwehr Montenegros stellte das Team um Kapitän Oliver Roggisch vor große Probleme. Ein Fehlwurf-Festival und ein 1:5-Rückstand (11. Minute) waren die Folge.

Aufholjagd nach der Pause nur ein Strohfeuer

Auch mit dem Comeback von Spielmacher Haaß, der sich gut neun Monate nach seinem Sprunggelenksbruch in der Auswahl zurückmeldete, wurde es nicht besser. Im Angriff mangelte es an Struktur, in der Abwehr an Leichtfüßigkeit. Zudem bekamen die Torhüter Silvio Heinevetter und Carsten Lichtlein fast keinen Ball zu fassen. Die Quittung waren ein 11:17 zur Pause und Pfiffe der entsetzten Zuschauer.

Die kurze Aufholjagd nach der Pause zum 13:17 (33.) erwies sich als Strohfeuer. Zu keiner Zeit fand die deutsche Mannschaft zu ihrem Spiel. Und mit zunehmender Spieldauer machte sich immer mehr Ratlosigkeit breit, weil niemand ein geeignetes Mittel gegen die Montenegriner fand. So wuchs der Rückstand auf 18:26 (50.) an, womit die Pleite vorzeitig besiegelt war.

Die ersten beiden Mannschaften kommen durch

Fortgesetzt werden die Gruppenspiele im März mit zwei Duellen gegen Tschechien. Zum Abschluss der Qualifikation stehen dann im Juni die Rückspiele gegen Montenegro und Israel auf dem Programm. Die ersten beiden Mannschaften der insgesamt sieben Gruppen qualifizieren sich für die EM vom 12. bis 26. Januar 2014 in Dänemark.

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