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Handball-Bundesliga: Kiel gewinnt Spitzenspiel gegen die Löwen

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Kiel düpiert die Löwen im Spitzenspiel

28.11.2012, 23:08 Uhr | sid

Handball-Bundesliga: Kiel gewinnt Spitzenspiel gegen die Löwen. Nicht zu bremsen: Filip Jicha (rechts) kam mit dem THW Kiel zu einem klaren Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen (links Oliver Roggisch). (Quelle: imago/Sportsword)

Nicht zu bremsen: Filip Jicha (rechts) kam mit dem THW Kiel zu einem klaren Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen (links Oliver Roggisch). (Quelle: imago/Sportsword)

Das Spitzenspiel war eine einseitige Angelegenheit: Der THW Kiel hat mit einem Kantersieg die Rhein-Neckar Löwen von der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga verdrängt und ein Ausrufezeichen im Titelrennen gesetzt. Der deutsche Meister gewann nach einer Demonstration der eigenen Stärke und einem überragenden Torhüter Thierry Omeyer klar mit 28:17 (14:7). Die bis dato verlustpunktfreien Löwen kassierten nach einer katastrophalen Angriffsleistung mit 16 Fehlwürfen in der ersten Halbzeit die erste Saisonniederlage.

"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben sensationell verteidigt und hatten in Omeyer einen großartigen Rückhalt. Mit diesem deutlichen Ergebnis hatte ich im Vorfeld dieses Spiels nicht gerechnet. Doch wenn wir einen solchen Tag erwischen, an dem wir eine solche Leistung abrufen, würde ich auch nicht gerne gegen uns spielen wollen", sagte THW-Trainer Alfred Gislason.

Löwen-Komplimente für Kiel

Den Nordbadenern blieb nach der Partie nur, dem Sieg den nötigen Respekt zu zollen. "Ein riesiges Kompliment an Kiel. Sie haben fast ohne Fehler gespielt und dazu einen in Omeyer einen riesigen Torwart gehabt. Wir hatten vor dem Spiel durchaus das Selbstbewusstsein, um ihnen Paroli zu bieten. Doch Kiel hat einfach alles richtig gemacht und war heute eine Nummer zu groß für uns", sagte Löwen-Abwehrchef Oliver Roggisch.

Vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer Arena waren Filip Jicha (9/1), Christian Zeitz (5 Tore) und Gudjon Sigurdsson (5) die besten Werfer der Kieler, die seit nunmehr 51 Bundesligapartien und seit dem 4. Mai 2011 (24:30 beim SC Magdeburg) ungeschlagen sind. Zarko Sesum (5), Andy Schmidt (3) und Bjarte Myrhol (3) trafen am besten für die auf der ganzen Linie enttäuschenden Gastgeber, die mit 26:2 Punkten hinter dem THW (27:1) auf Platz zwei zurückfielen.

Nur Landin erreicht Normalform

Vor den Augen von IHF-Weltverbandspräsident Hassan Mustafa enttäuschten die ohne Kapitän Uwe Gensheimer (Achillessehnenriss) angetretenen Löwen auf der ganzen Linie und konnten den Gästen nie wirklich Paroli bieten. Allein Torhüter Niklas Landin erreichte Normalform und bewahrte seine Mannschaft in der ersten Halbzeit vor einem kompletten Debakel.

Nach 13 Minuten hatte das in dieser Saison bislang so überragend spielende Rhein-Neckar-Team bereits neun Fehlwürfe auf dem Konto - und nur ein einziges Tor geworfen. Ausgerechnet Gensheimer-Vertreter Kevin Bitz gelang der erste Treffer des bisherigen Ligaprimus zum 1:2-Anschluss (10.). Zwar leisteten sich auch die Kieler einige Aussetzer, doch Ex-Löwe Christian Zeitz erwies sich als treffsicher. Der Linkshänder sorgte mit drei Toren in Serie dafür, dass die Zebras nach 18 Minuten mit sechs Treffern führten (9:3) und die Löwen erstmals die Köpfe hängen ließen.

THW bricht die Moral der Gastgeber

Die Gastgeber, die für das ultimative Kräftemessen mehr als doppelt so viele Karten hätten verkaufen können, hielten auch nach dem Wechsel dem Druck nicht stand. Vor allen Dingen die beiden Rückraumspieler Alexander Petersson und Kim Ekdahl du Rietz hatten einen rabenschwarzen Abend erwischt. Da zudem Thierry Omeyer im THW-Gehäuse weiterhin stark hielt, baute der deutsche Meister den Vorsprung kontinuierlich aus. Fünf Minuten nach der Halbzeit besiegelte Kiels Kapitän Marcus Ahlm eine Zehn-Tore-Führung (18:8). Damit war die Moral der Gastgeber endgültig gebrochen.

In den anderen beiden Partien am Mittwochabend setzte sich die SG Flensburg-Handewitt gegen TSV Neuhausen mit 37:26 (18:16) durch, während TV Großwallstadt gegen FA Göppingen eine 27:28 (14:13)-Niederlage kassierte.

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